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Aktuelles

Meister Ponzelar und Pfarrer Grüntjens führen Hitliste der Krefeld-Promis an

 

 

Ergebnis einer Umfrage vom Haus der Seidenkultur!

„Meister Ponzelar“ und Pfarrer David Grüntjens von der Pfarre St. Dionysius scheinen derzeit die beliebtesten Promis in der Samt- und Seidenstadt zu sein. So sehen es jedenfalls jene Bürger, die sich an der Suche nach jenen Krefeld-Promis beteiligten, die sich künftig in einer vom Haus der Seidenkultur (HdS) geplanten Pop-Art-Comic-Serie wiederfinden sollen. Die mit Spannung erwarteten Ergebnisse gab jetzt Museumssprecher Dieter Brenner zum Abschluss (Finissage) der Ausstellung „Pop-Art trifft Heimatgefühl“ bekannt.

Der Hype um „Meister Ponzelar“ hat Brenner nicht überrascht. Schließlich eroberte Ponzelar als Ampelmännchen inzwischen auch die Vororte der Stadt. Das Pfarrer Grüntjens eine Spitzenposition einnehmen würde, zeichnete sich in den letzten Wochen deutlich ab. Immerhin stimmten annähernd 50 Prozent für den Theologen, der schon im Vorfeld zum „Medienstar der katholischen Kirche“ avancierte.

Auf Platz drei und vier der Krefelder Promi-Liste schafften es mit „Matthes“ und „Schäng“ die Protagonisten der „Krieewelsche Pappköpp“. „Zwei Akteure, die im wahrsten Sinne des Wortes an seidenen Fäden gezogen werden“, wie Brenner eine Verbindung zum Seidenmuseum herstellt. Zur Wahl von Matthes und Scheng meinte ein Sprecher der Pappköpp: „Die Beiden sind mit einer bestimmten Popularität in Krefeld ausgestattet und bieten somit sicherlich auch ausreichendes Comic-Potential.“

Schwester Gertrud von der Heilsarmee, die auf Platz fünf der ermittelten Promi-Skala rangiert, hat es bereits ins Ensemble der Pappköpp geschafft, wo sie auch dort im Marionetten-Theater in ihrer signifikanten Uniform als „Heilsarmeesoldatin“ im Krefelder Nachtleben vergnügt auf Spendensammlung geht.

Verstorbene Promis

Wie Schwester Gertrud so werden auch drei weitere Krefeld-Promis unter den Top 10 aufgeführt, die nicht mehr unter uns weilen: Die Radsport-Profis Hennes Junkermann (Platz 9) und Klemens Großimglinghaus (8) sowie Aktionskünstler Joseph Beuys (Platz 7). Da unter den Einsendungen insgesamt recht viele Verstorbene vorgeschlagen wurden, stellt sich der Museumssprecher die Frage: „Muss man in Krefeld erst verstorben sein, um als Promi gehandelt zu werden?“

Auf Platz 6 findet sich übrigens Schlagersängerin Andrea Berg wieder. Aus den Einsendungen geht deutlich hervor, das in erster Linie nicht ihr Showtalent, sondern ihre sozialen Ambitionen hervorgehoben werden. So unterstützt die prominente Krefelderin das Hospiz und „zeige bei vielen Projekten ein Herz für Kinder“, wie ein Einsender seine Wahl begründet.

Die „rote Laterne“ der Promi-Top 10 trägt der „Krefeld-Pinguin“, der sich vielleicht künftig als neuer Pop-Art-Star in einer Diskussion über brisant-lokale Themen mit „Meister Ponzelar“ wiederfindet. Brenner: „Die Autoren der Serie ‚vom Krähenfeld zur Seidenwelt‘ können loslegen!“ Und: „Stoff haben wir im Seidenmuseum natürlich mehr als genug!“