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Aktuelles

Welcher Krefeld-Promi wird eine Pop-Art-Comic Figur?

Für eine Pop-Art-Comic-Serie der Seidenkultur

„Vom Krähenfeld zur Seidenwelt“, lautet der Arbeitstitel einer Pop-Art-Comic-Serie, die das Haus der Seidenkultur (HdS) plant. Diese fiktiven (Kurz-)Geschichten sollen von den Originalen der Samt- und Seidenstadt erzählt werden. „Doch wer ist für die Krefelder ein geeigneter Promi, der als Comic-Figur dargestellt werden sollte?“

Diese Frage richtet das Museumsteam von der Luisenstraße jetzt an alle Bürger in der Stadt, die bei diesem lustig-kreativen Wettbewerb mitmachen sollten. Dies wünscht sich jedenfalls Museumsleiterin Dr. Ilka Wonschik, die für diese Idee die Grafik-Designerin Melanie Dahmen gewinnen konnte. Jene Künstlerin, die derzeit die aktuelle Ausstellung „Pop-Art trifft Heimatgefühl“ mit ihren Exponaten im Seidenmuseum bestückt.

Welche drei Promis es letztlich auf das Pop-Art-Treppchen schaffen, dies wird am Sonntag, 12. April, im Verlauf der Finissage kundgetan, die um 11 Uhr beginnt. Über den aktuellen Stand der illustren Entwicklung wird jeweils am Mittwoch 25. Februar und Dienstag 10. März live und in Farbe während zwei Veranstaltungen informiert, die sich um die Ausstellung ranken. „Meet & Greet“ (Treffen und Begrüßen) ist der Titel der beiden Abende, die um 19 Uhr beginnen.

„Melanie Dahmen wird über ihre Arbeiten sprechen, die bei unseren Besuchern auf großes Interesse gestoßen sind und zur Ausstellungsverlängerung bis zum 19. April geführt haben“, sagt Wonschik. Auch „Meister Ponzelar“ werde zu einem Talk mit der Künstlerin von seinem Denkmal steigen. Schließlich habe Dahmen die Kult-Figur in einer ihrer Darstellungen sprichwörtlich beflügelt.

„Mit Promis müssen nicht unbedingt nur der Krefelder OB oder das musikalische Aushängeschild Andrea Berg gemeint sein, vielmehr werden auch exzentrische Persönlichkeiten gesucht, die stark mit unserer Stadt verbunden sind,“ stellt sich Museumssprecher und Wettbewerbs-Koordinator Dieter Brenner einen „erweiterten Focus der Promi-Suche“ vor.

Da kämen also auch Aktionskünstler wie Will Cassel, der Vollblutkarnevalist und Gastronom Willi Pins – einst „Wipi“ genannt – oder selbst ein „Pinguin“ der Eishockey-Mannschaft infrage. Daher: „Den Namen der,Individual-Promis‘ wären also keine Grenzen gesetzt“, heißt es aus dem HdS, wo man jetzt mit Spannung die Entwicklung einer markanten Comic-Figur beobachtet, die Krefeld als Samt- und Seidenstadt auf symbolische und zeitgemäße Weise repräsentiert.

Vorschläge, welcher Krefeld-Promi als Pop-Art-Figur von der Künstlerin Melanie Dahmen dargestellt werden sollte, werden ab sofort vom Haus der Seidenkultur an der Luisenstraße 15 und per Mail an besucherdienst@seidenkultur.de entgegengenommen. Fünf ausgeloste Teilnehmer werden zudem als VIP-Gäste zur Finissage eingeladen.