Seidenkultur bei „Krefeld pur“

„Seidenkultur bei Krefeld pur“, heißt es kommenden Samstag und Sonntag (20./21.September) jeweils in der Zeit von 12 bis 18 Uhr in der Kirche der Mennoniten, wo das Haus der Seidenkultur (HdS) präsent ist.

„Erleben Sie vor Ort die Gewinnung der Seide und verfolgen Sie den Weg vom gemalten zum gewebten Bild“, erwähnt Dr. Ulrike Denter was die Besucher in der Kirche an der Königstraße erwartet. Sonntags wird mit Wilma Ingendae eine der letzten Gebildhandstickerinnen zeigen, wie das Muster in den Stickrahmen kommt. Ingendae hat viele Jahre im Atelier der einstigen Paramentenweberei Hubert Gotzes, dem heutigen HdS, an der Luisenstraße 15 gearbeitet.

Das auch heute noch hochwertige Seidenprodukte aus Krefeld kommen, zeigen Exponate der Firmen Dutzenberg, Schaefer & te Neues und Ascot. Ebenfalls mit von der Partie, das avantgardistische Krefelder Maßatelier „Schinke Couture“. „Durch die Auftritte unserer Kooperationspartner gelingt es uns Vergangenheit, Gegwenwart und Zukunft der Textilstadt miteinander zu verweben“, lädt Denter zum Besuch der Ausstellungsanordnung in der Mennonitenkirche ein.

Weil das HdS-Team am Sonntag bei „Krefeld pur“ ist, bleibt das Museum an der Luisenstraße am Sonntag, 21. September, geschlossen.


 

 

 

 

Wilma Ingendae zeigt bei „Krefeld pur“ in der Kirche der Mennoniten wie das Muster in den Stickrahmen kommt.

HdS-Foto: Brenner