(veröffentlicht am 19.05.2020)

Jetzt hat Corona auch den Flachsmarkt erwischt, der dieses Jahr am Fuße der Burg Linn Pfingsten nicht stattfinden kann. Dafür haben wir unser Museum von Pfingstsamstag bis Pfingstmontag jeweils in der Zeit von 13 bis 17 Uhr geöffnet. Zudem werden die Linner Veranstalter kurz vor Pfingsten einen virtuellen Flachsmarkt freischalten. Dort erhalten die Austeller Gelegenheit sich im Internet zu präsentieren.

Unser Team vom Haus der Seidenkultur hat jedes Jahr die alte Spinnstube in der Burg gebucht, wo das Schipp-Schapp des Webstuhls zu hören und kostbare Seide aus Krefeld zu sehen war.

Im Burghof wurde die Wegstrecke von der Seidenraupe bis zum Seidenfaden gezeigt (unser Foto). Nicht nur staunende Kinderaugen erlebten, wie der Seidenfaden vom Kokon abgerollt; sprich: gehaspelt wird. Wer diesen Vorgang in aller Ruhe erleben möchte: Im Museum haben wir dazu eine tolle Broschüre mit vielen Fotos. Und auch ein Kokon wartet Pfingsten auf unsere Museumsbesucher, denen wir samt-seidige Erlebnisse garantieren.

Wer den Flachsmarkt 2020 virtuell erleben möchte klicke bitte folgenden Link an: http://www.flachsmarkt.de/handwerker/

 

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Spannend geht es im Burghof zu, wo Manfred Weisters zeigt wie gehaspelt wird.
HdS-Foto: Brenner.

(veröffentlicht am 19.05.2020)


Dem Bandoneon ist der Wanderkino-Film „Zurück in Krefeld“ gewidmet. In Krefeld wurde dieses Instrument vor mehr als 150 Jahren entwickelt, dass mittlerweile die ganze Welt erobert hat. „Diese einzigartige Dokumentation war erst durch die Mitarbeit des Krefelder Kulturbüros und einem Bandoneon-Künstler möglich“, sagt Wolfgang Volker vom „Covestro Foto-Flim-Club“.

Dieser Beitrag wurde jetzt beim Bundesfilmfestival in Fuldabrück vom Bundesverband Deutscher Film-Autoren (BDFA) mit der Silbermedaille in der Rubrik der besten Dokumentationen ausgezeichnet. Damit wurde der Krefeld-Film als Beitrag für das deutsche Autoren Film-Festival (DAFF) nominiert, das im Juni stattfindet. Auch dieser Film ist noch bis Pfingsten in unserem „Wanderkino“ zu sehen unter

https://covestro-ffc-krefeld.de/wanderkino/

 

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(veröffentlicht 21.04.2020)

Das Haus der Seidenkultur (HdS) bleibt bis zum 5. Mai geschlossen. „Damit passen wir uns der aktuellen Lage an“, sagt Museumssprecher Dieter Brenner. Und: „Für die Zeit danach setzen wir ein neues Führungskonzept um, das den Besuchern einen Sicherheitsabstand von mindestens anderthalb Metern gewährleistet.“

Das neu entwickelte Konzept sieht vor, dass die Besucher vom Ein- bis zum Ausgang in einer Richtung durch das Museum an der Luisenstraße 15 geführt werden. Somit ist garantiert, dass einem in den engen Bereichen des Hauses keiner entgegenkommt.

Lediglich zwei kleine Teile des Museums, wo der Sicherheitsabstand nicht garantiert werden kann, bleiben zunächst geschlossen. So das technische Atelier. „Die dort aufgezeigten Berufe des Musterzeichners, Patroneur und Kartenschlägers werden wir jedoch an anderer Stelle erörtern“, sagt Brenner.

Die aktuelle Ausstellung „Krefeld in 3 D wie es früher einmal war“, wird bis zum 9. August verlängert. Für Rückfragen und Infos ist der Besucherdienst telefonisch unter 9345355 erreichbar. Oder eine Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

 

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Kurator Achim Wahl (rechts im Bild) freut sich über eine Verlängerung der Ausstellung „Krefeld in 3D wie es früher einmal war. Dr. Olaf Richter (links), Leiter des Krefelder Stadtarchivs, stellte dem Museum zahlreiche Unterlagen zur Verfügung. Foto: HdS

Foto-Film-Club und Seidenkultur öffnen den Vorhang

Das „Wanderkino“ des „Covestro Foto-Film-Club Krefeld“ wollte Mitte April im Haus der Seidenkultur (HdS) neun Filme aus der Samt- und Seidenstadt zur Aufführung bringen. „Und die stets ausverkaufte Veranstaltung findet trotz Corona-Zeiten statt“, freut sich Pressesprecher Dieter Brenner. Jedoch: „Nicht in unserem Museum, sondern die Vorstellung wird auf einer eigens dafür mit großem technischen Aufwand eingerichteten Internetseite zu sehen sein.“ Daher: „Anmeldungen zu der begehrten Veranstaltung sind nicht nötig; der Vorhang öffnet sich ab sofort bis Pfingsten für alle, die am Filmabend teilnehmen möchten.“

Der Zuschauer darf sich auf eine bunte Mischung heiterer Kurzfilme, Szenen aus dem Museum und zwei Dokumentationen über Krefelder Begebenheiten freuen. „Dabei werden die Filme nicht nur einfach gezeigt, sondern auch mit einer persönlichen Note anmoderiert“, sagt Brenner. Der Betrachter solle das Gefühl haben, live und in Farbe inmitten der abendlichen „Samt- und Seidenrunde“ zu sein.

So kündigt Wolfgang Volker vom Filmclub zunächst „Filmkonfetti“ an: „Ein Zusammenschnitt von kleinen Szenen aus vielen Filmen der Clubmitglieder, die vielfältige Themen ansprechen.“
Die Aufnahmen zum Film „silk-o-phonics“ hat Manfred Weisters im HdS gedreht. Das Museum bot sich für den WDR als ideale Kulisse auf der Suche nach den besten Chören NRWs an. Gisela Plette hat die Beziehung zu ihrem Hund Falko – der im hohen Alter noch zum Star wird – im Film „Hundeleben“ festgehalten.

„Filme, die in weniger als einer Minute eine kleine Geschichte erzählen, die müssen einen besonderen Charme haben“, weckt Volker das Interesse für „den zweiten Mann“. Die Herstellung einer Krefelder Seiden-Krawatte wurde bei der Firma „Ascot“ gedreht. Hier zeigt eine Heimarbeiterin ihre Handfertigkeit.
„Haben Sie schon einmal eine sprechende Sonnenblume erlebt?“ Lothar Lindner beantwortet diese Frage mit „ja“. Schließlich hat er ein solches Prachtexemplar mit seiner Filmkamera belauscht. „Am seidenen Faden hängen“ ist eine der vielen Redewendungen, die sich aus der Textilbranche kommend in unsere Alltagssprache eingeschlichen haben. Mit Rosemarie Viehweg-Weber widmet sich eine Größe des Krefelder Stadttheaters diesem Thema und verspricht „uns nichts andrehen zu wollen“.

Dem Bandoneon ist der Film „Zurück in Krefeld“ gewidmet. In Krefeld wurde dieses Instrument vor mehr als 150 Jahren entwickelt, dass mittlerweile die ganze Welt erobert hat. „Diese einzigartige Dokumentation war erst durch die Mitarbeit des Krefelder Kulturbüros und einem Bandoneon-Künstler möglich“, sagt Volker.

Zum Schluss der Vorstellung wird der Film „Stadtspaziergang auf seidenen Pfaden“ gezeigt. Stadtführer Dieter Brenner geht mit Meister Ponzelar und dessen Spuljungen durch die Stadt, wo historische Plätze der Textilgeschichte angesteuert werden. Pfarrer Christoph Wiebe erzählt die Geschichte der Mennoniten. Durch das handwerkliche Geschickt dieser Glaubensgemeinschaft konnte sich im Land der Preußen ein unbedeutendes Krähenfeld (daher leitet sich der Name Krefeld ab) zur reichsten Stadt entwickeln. In HD-Qualität ist dieser Film im Online-Shop vom HdS zum Preis von 15 Euro erhältlich.
Und hier ist die Eintrittskarte zum „Wanderkino“, das ab sofort bis Pfingsten geöffnet bleibt. Einfach im Internet folgenden Link anklicken und der „Vorhang“ öffnet sich:
https://covestro-ffc-krefeld.de/wanderkino/

 

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Christoph Paas betreibt in Köln eine Restaurationswerkstatt für Bandoneons.

Foto: Covestro Foto-Film-Club Krefeld

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Ein kleiner Ausschnitt aus den vielen Film-Themen des Konfetti-Filmes.

Foto: Covestro Foto-Film-Club Krefeld

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Den zweistündigen „Stadtspaziergang auf seidenen Pfaden“ hat das Haus der Seidenkultur im Film auf 20 Minuten zusammengefasst. Rechts im Bild Meister Ponzelar, der in Gestalt von Klaus Drenk vom Denkmal steigt und mit seinem Spuljungen Elias historische Punkte in Krefeld ansteuert.

HdS-Foto: Brenner

 
 

 Seidenkultur sucht bunte Paradiesvögel

„Kinder von 5 bis 15: Wir suchen den schönsten, buntesten und schillerndsten Paradiesvogel. Und Ihr sollt uns dabei helfen!“ Mit diesem Aufruf bewirbt das Haus der Seidenkultur (HdS) den österlichen Malwettbewerb „Paradiesvogel gesucht!“
„Die Gewinner fliegen wie in Vogel über Krefeld“, verrät Museumspädagogin Barbara Fuchs, dass sich die Teilnahme lohnt.

Was ein Paradiesvogel ist? Wikipedia schreibt, dass der Paradiesvogel zur Gruppe der Sperlingsvögel gehört. „Im Museum an der Luisenstraße 15 war früher eine Weberei“, erklärt Fuchs, die davon spricht, „dass der Paradiesvogel einst ein beliebtes Muster war (hier im Bild), das in prunkvolle Stoffe aus Samt und Seide eingewebt wurde.“

Im Aufruf zur Teilnahme „am Zeitvertreib während der Osterferien“ heißt es: „Wie könnte der Paradiesvogel ausgesehen haben; und wohin ist er geflogen? In Euer Paradies, also einem Ort wo man sich besonders wohl fühlt. Bringt Eure Phantasien, Euer Kopfkino auf Papier. Ist der Vogel mal ganz klein in einer Ecke oder im Mittelpunkt des von Euch gemalten Bildes, wo man den Ort sieht, wo Ihr gerne chillt.

Die weitere Vorgehensweise schildert Franziska Schütze, die ebenfalls dem Kreis der Museumspädagoginnen im HdS angehört: „Kinder: Malt uns auf einem DIN-A4 Blatt ein schönes Bild mit Buntstiften oder Wasserfarben. Wenn Euer Bild fertig ist macht Ihr mit Eurem Handy ein Foto davon. Dieses Foto schickt Ihr dann an folgenden Internet-Link, der zur WhatsApp-Gruppe ‚Paradiesvogel‘ führt.

https://chat.whatsapp.com/L7QSXNvNdFtCzYiQCy2wjg

Bei WhatsApp und auch bei Inster werden wir Eure Bilder zeigen. Bitte vergesst nicht Euer Alter, Anschrift oder Mail-Adresse anzugeben. Die schönsten Bilder werden in unserem Museum – wenn wir wieder geöffnet haben – ausgestellt.“

Den Gewinnern winkt ein Rundflug über Krefeld, der vom Flughafen auf dem Egelsberg gestartet wird. Es wird zwei Hauptgewinner(-innen) geben. Einmal in der Gruppe der bis neunjährigen und dann in der Gruppe der 10 bis 14jährigen. Der Zweit- und Drittplatzierte kann im HdS zehn Freunde zu einem Workshop einladen. Dort werden T-Shirts gefärbt oder Seide vom Kokon abgerollt (sprich: gehaspelt).

Teilnehmer schicken Ihre Einsendung bis zum 21. April an folgende E-Mail-Adresse

 

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So sieht der Paradiesvogel am Webstuhl aus. Im Malwettbewerb können die jungen Künstler ihren Vogel aber auch mit anderen Federn präsentieren. Foto: HdS

 

„Besser Stoffmasken als Garnichts“, verlautbaren viele Einrichtungen, die vergeblich auf Nachschub an Schutz-Utensilien warten. Vor dem Hintergrund dieser Entwicklung zeigt jetzt auch das Haus der Seidenkultur (HdS) Maske. Heißt: „Unsere Ehrenamtler, die gestern noch mit Produkten aus Samt- und Seide beschäftigt waren, beginnen jetzt damit Stoffmasken zu produzieren“, sagt Museumssprecher Dieter Brenner.
Genaugenommen handelt es sich um einen Behelf-Mund-Nasenschutz (BMNS), der zwar nicht der Norm des Robert-Koch-Instituts (RKI) entspricht, „aber dennoch als geeignete Alternative gilt“, so Brenner. Und: „Wir haben zwar in unseren eigenen Beständen einen Fundus an Baumwollstoffen, die wir für die Fertigung der Schutzmasken benötigen. Aber jeder, der zu Hause ausrangierte Bett- oder Tischwäsche besitzt und uns diese zur Verfügung stellt, kann damit unser Projekt unterstützen.“

Daher: Wer eine Baumwollspende für das HdS hat kontaktiere das Museum telefonisch unter 02151-9345355 oder sende eine Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.
Im ersten Schritt werden die Mitarbeiter vom HdS, die allesamt altersmäßig der so oft zitierten Risikogruppe angehören, mit den Masken versorgt.

Dann werden die Stoffmasken der Caritas in Krefeld zur Verfügung gestellt. „In erster Linie denken wir daran, unsere Mitarbeiter im privaten Bereich mit den Masken auszurüsten“, meinte eine Sprecherin der Caritas. Gerade dieser Gruppe, die mit alten und kranken Menschen in Berührung kommen, käme eine besondere Bedeutung zu. In einer Senioreneinrichtung könnten die Masken indes nur im äußersten Notfall eingesetzt werden.

 

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Bildtext:
Hinter der Fassade des Museums an der Luisenstraße 15 denkt man darüber nach, welche Hilfestellung die Ehrenamtler in Corona-Zeiten leisten können.

Foto: HdS

Das Haus der Seidenkultur (HdS) ist ab sofort für Besucher bis zum 21. April geschlossen! „Damit folgen wir dem Beispiel der städtischen Museen, die ebenfalls ihren Betrieb mit Blick auf die jüngste Corona-Welle eingestellt haben“, gibt Pressesprecher Dieter Brenner den einstimmigen Vorstandsbeschluss wieder. Und: „Vor dem Hintergrund der jüngsten Entwicklung blieb uns leider keine andere Wahl als so zu verfahren.“

Damit kommt das HdS einer Regierungs-Empfehlung nach, nicht notwendige Veranstaltungen zu meiden. „Auch aus der Verantwortung gegenüber unseren ehrenamtlichen Mitarbeitern, die altersmäßig alle der so oft zitierten Risikogruppe angehören, war dieser Schritt unumgänglich“, bittet der Vorstand „um Verständnis für die außergewöhnliche Maßnahme in der Geschichte des Museums.“

Geöffnet bleibt indes der Online-Shop des Museums: „Eine wichtige Einnahmequelle, die die Zukunft unserer Kulturarbeit sichert, die wir künftig verstärkt im Internet und den sozialen Netzwerken anbieten wollen“, so Brenner. Auf diesen Plattformen werde das HdS weiter über die aktuellen Entwicklungen informieren.

„Alte Schaufenster-Deko ein Fall für den Sperrmüll, so hat man bei der Stadt Krefeld gedacht. Jetzt ist die einzigartige Deko erst einmal im Museum“, so moderiert Jens Krepla einen Fernsehbeitrag für die „Lokalzeit“ an.
Autor Helge Drafz war mit einem Kamerateam im Haus der Seidenkultur (HdS), wo der Beitrag über die Ausstellung „Krefeld in 3 D wie es früher einmal war“ für den WDR gedreht wurde. Die Besucher bekommen „eine Mischung aus Puppenstube und Bühnenbild zu sehen“, weckt der Fernsehmann Interesse für die Ausstellung, die noch bis zum 26. April im Museum an der Luisenstraße zu sehen ist.
Vor laufender Kamera spricht Museumschef Hansgeorg Hauser darüber, wie die 14 Diorahmen mit eindrucksvollen Szenen aus Alt-Krefeld dem Schredder gerade noch entkommen konnten. Und: „Wir sind auf der Suche nach einem neuen Besitzer.“ Grund: Die Exponate sind in die Jahre gekommen und bedürfen der dringenden Restaurierung.
Fürs Fernsehen entstaubt Kurator Achim Wahl die Akteure aus der „Puppenstube“ und sagt ins WDR-Mikro, wie faszinierend es ist „sich mit den spannenden Geschichten der einzelnen Bilder zu beschäftigen.“
In der WDR Mediathek kann der Beitrag - der mit „Historische Bilder zeigen Krefelder Stadtgeschichte“ getitelt ist - abgerufen werden. Dazu folgenden Link anklicken:
Historische Bilder zeigen Krefelder Stadtgeschichte

 

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WDR-Autor Helge Drafz (links) interviewt vor laufender Fernsehkamera Museumschef Hansgeorg Hauser.
HdS-Foto: Brenner

Übersetzer besuchten das Museum in Krefeld

Was macht ein niederländischer Lehrer aus Deventer am Zentral-PC im Haus der Seidenkultur (HdS)? Antwort: Der niederländische Pädagoge heißt Harold Pieters (54) und er übersetzt die Texte der HdS-Internetplattform (www.seidenkultur.de) von der deutschen in die niederländische Sprache. „Somit können wir unsere Nachbarn aus dem Raum Venlo, Den Haag und Amsterdam noch optimaler für unsere Einrichtung interessieren“, begründet Museumschef Hansgeorg Hauser den neuen Service.
Das Übersetzungsprojekt hat HdS-Museumsmitarbeiter Jürgen Reck in die Wege geleitet. „Beim letztjährigen Ausflug unserer Ehrenamtler wurde unsere Gruppe im Xantener Dom vom Belgier Antony Vanslembrovck (74) geführt. Der Mann hat uns mit seiner Mischung aus Information und Humor so fasziniert, dass ich ihn gefragt habe, ob er für uns nicht die deutschen Texte ins niederländische übersetzten kann“, sagt Reck.
Da der flämisch sprechende Belgier die Unterschiede zur niederländischen Sprache kannte, ließ er seinen Freund aus Deventer die Texte zur Korrektur lesen. Schluss letztendlich lief alles darauf hinaus, dass Pieters das Projekt komplett übernahm.
Jetzt kam es zu einem Treffen aller Beteiligten im Museum an der Luisenstraße in Krefeld. „Nachdem wir die tolle Einrichtung gesehen haben, sind wir besonders stolz unseren Beitrag für dieses große Kleinod leisten zu dürfen“, meinten die beiden Herren aus Benelux, denen zum Dank für ihr Ehrenamt im HdS eine original Niederrheinische Kaffeetafel serviert wurde.
Dazu gab es für die neuen niederländischen Freunde jeweils eine Krawatte mit den nostalgischen Motiven, die einst in der Paramentenweberei Hubert Gotzes verwebt wurden. Übrigens: Krawatte heißt auf Niederländisch „stropdas“, auch das wird künftig im Internet vom HdS kommuniziert.

 

 

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Das niederländische Übersetzungsteam am Zentralcomputer im Haus der Seidenkultur (HdS). Unser Bild zeigt (von links) Museumschef Hansgeorg Hauser, Antony Vanslembrovck, Harold Pieters und Jürgen Reck, der vom HdS die Kontakte zu den Nachbarländern knüpfte.
HdS-Foto: Brenner

Erst-Kollektion vom Haus der Seidenkultur war im Nu vergriffen

Der Ansturm auf das Seidentuch, dass das Haus der Seidenkultur (HdS) für den Krefelder Zoo als Beitrag für den Neubau eines Affenhauses anfertigen ließ, war gewaltig. „Kurz nach den ersten Publikationen war das mit 500 Stück limitierte Satintuch ausverkauft“, sagt Museumschef Hansgeorg Hauser.

Über die sozialen Netzwerke waren auch Zoofreunde aus dem Ausland über das einzigartige Exponat informiert. So gingen im Online Shop des Museums Bestellungen aus vielen Ländern der Welt ein. „Selbst aus China wurde geordert“, freut sich Hauser über die „überwältigende Resonanz“, die die HdS-Initiative fand.

„Vor diesem Hintergrund haben wir uns entschieden ein Affenhaustuch II aufzulegen“, kündigt Hauser die Produktion eines Seiden-Twilltuches mit weiteren Tier-Motiven aus dem niedergebrannten Menschaffenhaus an. Die Fotos stammen erneut aus dem Fundus der Krefelder (Zoo-)Fotografin Hella Hallmann. Für die grafische Umsetzung konnte das HdS wiederum die Designerin Annika Balter von der Werbeagentur „Mediacolor“ gewinnen.
„Das aktuelle Seidentuch wirkt noch Farbiger und Frischer“, blickt Hauser auf die neue Kollektion, die auf eintausend Stück begrenzt wurde. Vom Verkaufspreis (28 €) fließen jeweils zehn Euro in den Fundus, den der Krefelder Zoo zum Wiederaufbau eines Affengeheges aufgelegt hat.

„Um das ganze Verfahren für unsere Verkaufsstellen abrechnungstechnisch einfach zu gestalten, zahlt der Kunde 18 €; zehn Euro kommen dazu als Direktspende in eine eigens dafür aufgestellte Spendenbüchse (unser Foto).

 

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Folgende (Verkaufs-)Partner hat das HdS für die Spendenaktion gefunden: Buchhandlung Mennenöh, Rheinstraße 70; Becker-Wittig Immobilien, Ostwall 111; Hafels Raumausstattung, Kölner Str. 532 (Fischeln); Copy Wolf, Oberstr. 34 (Uerdingen); die brille, Krefelder Str. 32 (Hüls); Haus der Seidenkultur, Luisenstr. 15.
Ferner kann das Seidentuch – es hat die Ausmaße von ca. 70 x 70 cm – im Online.Shop bestellt werden. Der Link dazu: https://seidenkultur.de/shop/online-shop

  

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Damit noch mehr Spendengelder für ein neues Affenhausgehege im Krefelder Zoo zusammenkommen, hat das Haus der Seidenkultur ein Seiden-Twilltuch „Affenhaus II“ auflegen lassen.
Foto: HdS

 

 

Die Welle der Hilfsbereitschaft für den Krefelder Zoo ebbt nicht ab. So hat das Haus der Seidenkultur (HdS) in der Rekordzeit von knapp einer Woche ein Seiden-Satintuch mit einem Motiv aus dem Affenhaus produzieren lassen, das ab sofort zum Preis von 28 Euro käuflich zu erwerben ist. „Pro Tuch – es hat die Größe von 70 x 70 cm – fließen zehn Euro in den Wiederaufbau einer neuen Bleibe für die Affen“ sagt Museumschef Hansgeorg Hauser. Und: „Um die Wertigkeit der einzigartigen Kollektion zu steigern haben wir die Auflage auf 500 Stück limitiert.“

Die Bildmotive stammen von der Krefelder Fotografin Hella Hallmann. In die Umsetzung der Sonderedition war die Werbeagentur „Mediacolor“ mit eingebunden. „Dank der superschnellen Umsetzung aller Beteiligten konnten wir recht schnell dieses Unterstützungsprojekt für den Zoo auf Schiene setzen“, bedankt sich Hauser für das Engagement eines „tollen Teams“.

Das Seiden-Satintuch ist während der Öffnungszeiten im Museumsshop an der Luisenstraße 15 erhältlich. Und zwar Mi – Fr. von 15 bis 18 und sonntags von 13 bis 17 Uhr. Rund um die Uhr wird das Zootuch im neu eingerichteten Online-Shop vom HdS angeboten. Hauser: „Mit einem Klick auf folgenden Link leisten Sie einen Beitrag für den Wiederaufbau des Affenhauses im Krefelder Zoo.“ https://seidenkultur.de/shop/online-shop/category/view/10

 

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Seidene Entdeckungsreisen durch die Stadt jetzt auch für Einzelpersonen

Mit zahlreichen Neuerungen und einer Erweiterung des touristischen Krefeld-Angebotes startet das Haus der Seidenkultur (HdS) in das neue Jahr. „Ab sofort bieten wir regelmäßig Stadtspaziergänge oder Stadtrundfahrten auf seidenen Pfaden auch für Einzelpersonen an“, sagt Museumssprecher Dieter Brenner. Und: „Damit kommen wir dem Wunsch vieler Interessenten nach, die diese Angebote – bislang gab es sie nur für gebuchte Gruppen - nutzen möchten.“
Der erste Termin für eine zweistündige „Stadtrundfahrt auf seidenen Pfaden“ ist Freitag, der 13. März. Der erste seidene Stadtspaziergang findet am Freitag, 20. März statt. Enthalten ist ein Besuch der Pfarrkirche St. Dionysius, wo eine kleine Führung und ein Orgelspiel stattfinden.

Treffpunkt beider Touren ist jeweils um 12 Uhr das HdS an der Luisenstraße 15. Die Teilnahme an der Stadtrundfahrt kostet 15, die Teilnahme am Spaziergang 8 € pro Person. Weitere Infos und Buchungsmöglichkeiten gibt es telefonisch unter 02151- 9345355 oder per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
„Bei unseren Angeboten verknüpfen wir Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Textilstadt“, verrät Brenner das Konzept „der Entdeckungsreisen durch die Samt und Seidenstadt“. Das gelte vor allem für den neuen Stadtspaziergang, der in Anlehnung an die aktuelle Ausstellung „Crefeld in 3 D wie es früher einmal war“, angeboten wird.
14 Diorahmen (wir berichteten) zeigen derzeit im Museum, wie Krefeld in der so oft beschriebenen guten alten Zeit einmal ausgesehen hat. „An Originalschauplätzen schauen wir uns nunmehr an, was daraus geworden ist“, sagt Brenner, der für das HdS auch als Stadtführer unterwegs ist.

Neue Möglichkeiten finden sich auch auf der HdS-Internetplattform, wo der Museumsshop rund um die Uhr unter https://seidenkultur.de/shop/online-shop erreichbar ist.
Neues gibt es auch aus dem Bereich der Museumspädagoginnen zu berichten, die in Kürze ihr Konzept 2020 vorlegen, das für Kinder und Jugendliche eine Vielzahl von interessanten Angeboten beinhaltet. Mehrfach wurde in diesen Tagen die Frage an die Museumsleitung gestellt, ob denn auch im HdS – wie jüngst in den städtischen Museen eingeführt – der Eintritt für Kinder frei ist. „Das war bei uns schon immer so“, stellt Museumschef Hansgeorg Hauser – quasi als einer der Vorreiter des Museums-Nulltarifs für Kinder – fest.

Ferner kündigt Hauser den Vorstandsbeschluss an, dass künftig die Teilnahme an der Jahreshauptversammlung des Fördervereins für alle Personen – also auch für Nichtmitglieder – zugänglich ist. Hauser: „Dadurch machen wir unser Tun transparenter umso künftig noch mehr Menschen für unsere ehrenamtliche Kultur-Arbeit für Krefeld begeistern zu können.“

 

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Hier unser Rathaus – das einstige Stadtschloss der von der Leyens – wie es früher einmal war. Beim Vorbau handelte es sich einst um eine hölzerne Konstruktion. HdS-Foto: Brenner

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Und so sieht das Rathaus der Stadt Krefeld in der Gegenwart aus. HdS-Foto: Wahl

 

 
 

Feiertagspause vom 21. Dez. bis 2. Januar 2020

„Wage den Sprung über Deinen eigenen Schatten, der Dir oft im Wege steht“, überschreibt Museumschef Hansgeorg Hauser (Foto) sein Grußwort zu den Feiertagen. Hauser rät, dass wir im Zeitalter moderner Kommunikation wieder mehr direkt miteinander reden sollten. Und: „Wir müssen wieder lernen, zu streiten, ohne Schaum vorm Mund, und lernen, unsere Unterschiede auszuhalten. Wer Streit hat, kann sich auch wieder zusammenraufen. Wer gar nicht spricht und erst recht nicht zuhört, kommt Lösungen kein Stück näher. Sprachlosigkeit heißt Stillstand.“

„Lassen Sie uns dafür sorgen, dass unsere Gesellschaft mit sich im Gespräch bleibt“, wünscht sich Hauser für das kommende Jahr. Am Ende aller Gespräche sollte die Fähigkeit stehen einen gemeinsamen Kompromiss zu finden; „denn die Fähigkeit zum Kompromiss gehört mit zur Stärke der Demokratie“.

In diesem Sinne wünscht Hansgeorg Hauser allen Freunden und Mitstreitern vom Haus der Seidenkultur „ein friedvolles und erfülltes Leben in 2020“.

Im kommenden Jahr ist unser Museum nach der Feiertagspause – die am 21. Dez. beginnt – ab Donnerstag, 2. Januar – wieder geöffnet. Bis dahin allen eine gute Zeit.

 

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Unsere Ausstellung „Crefeld in 3 D wie es früher einmal war“ ist jetzt auch im Fernsehen zu sehen. Reimund Meincke von „k&m Medienproduktion“ drehte jetzt für „Krefeld-TV“ bei uns im Museum. Pressesprecher Dieter Brenner interviewte hier vor laufender Kamera den Leiter des Stadtarchivs, Dr. Olaf Richter, Kurator Achim Wahl und Museumschef Hansgeorg Hauser.
„Film ab“ heißt es für den, der den folgenden Link anklickt:
https://stadtfernsehen-krefeld.de/0468-crefeld-in-3d-dioramen-laden-zur-zeitreise-ein/

Das ist Maryse Gaspard, einst Top-Model von Pierre Cardin. Heute ist sie die Chefdirectrice des französischen Modezaren. Und was trägt die modebewusste Dame von Welt: Natürlich einen Seidenschal aus dem Haus der Seidenkultur (HdS).

Vor drei Jahren kam Gaspard höchst selbst ins HdS, wo in einer Ausstellung daran erinnert wurde, dass vor mittlerweile 53 Jahren in Krefeld der erste Europäische Mode-Oscar, das „Goldene Spinnrad“, an Pierre Cardin verliehen wurde. Die Erkenntnis, dass Mode ins Museum gehört, setzte jetzt auch der „Düsseldorfer Kunstpalast“ um, wo das HdS-Team erneut auf Frau Gaspard traf, die sich mit Freude an die „persönliche Atmosphäre“ der Cardin-Ausstellung in der Samt- und Seidenstadt erinnerte.

In Düsseldorf, wo die Cardin-Ausstellung noch bis zum 5. Januar 2020 zu sehen ist, trug Gaspard übrigens einen Schal mit dem Muster der Gondel. „Zu jedem unserer historischen Muster, die Schals und Krawatten zieren, erhält der Kunde ein Zertifikat aus dem die Bedeutung und Herkunft des Musters hervorgeht“, sagt Museumssprecher Dieter Brenner. Und: „Mit Maryse Gaspard haben wir jetzt einmal mehr eine prominente Botschafterin, die unseren Schal sprichwörtlich rund um die ganze Welt trägt!“

„Wer sich dem Kreis der modischen Botschafter anschließen möchte, der findet dazu im Museum die entsprechenden Dokumente und Argumente“, wirbt Brenner für den Museumsshop, der ab sofort auch rund um die Uhr online geöffnet ist. Da freut sich doch nicht nur der Weihnachtsmann sondern auch Museumschef Hans-Georg Hauser: „Das Weihnachtsgeschäft ist für uns eine wichtige Einnahmequelle, die wir benötigen, um auch künftig weiter einen kulturellen Beitrag für Krefeld leisten zu können“, sagt er.

Wer zum Weihnachtshopping ins Museum kommen möchte hat dazu an den Öffnungstagen Gelegenheit; und zwar von mittwochs bis freitags jeweils von 15 bis 18 und sonntags von 13 bis 17 Uhr.

 

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Madam Gaspard trug in Düsseldorf einen Schal aus dem Haus der Seidenkultur.
HdS-Foto: Christof Denter