Puppen und Mode der Nachkriegszeit werden in einer „Modenschau im Haus der Seidenkultur (HdS)“ am Sonntag, 14. Oktober in der Zeit von 15 bis 16 Uhr gezeigt. Dabei handelt es sich um einen Beitrag im Rahmen der Sonderausstellung „Zeitgeist Im Puppenhaus“. Daher schreiten auch keine Modemodels sondern kleine Bewohner aus Puppenstuben über den Catwalk im Museum an der Luisenstraße 15.
Für diese einzigartige Inszenierung zeichnet Astrid Keusemann verantwortlich. Die gelernte Buchhändlerin und Bibliothekarin ist heute in der Abteilung für Information an der der Universitätsbibliothek Duisburg-Essen tätig.
Seit Jahren sammelt sie deutsche Puppenhäuser, weil sie das Einrichten der (Miniatur-)Wohnungen so fasziniert. „Jeder dieser Wohn-, Design- und Modestile führt mich jeweils in eine andere Zeit, die ich möglichst korrekt darstellen möchte“, sagt Keusemann. Und: „Hinzu kam meine Forschungslust in alten Zeitschriften und Werbungen zu stöbern, eine Leidenschaft, die ich mittlerweile als Bloggerin mit vielen anderen Sammlerinnen teile.“
In der einmal etwas anderen Modenschau im HdS wird der Abschied vom Korsett oder der Hosen für Frauen gezeigt. Eine Revolution in der Damenmode des 20. Jahrhunderts, die auf dem Miniatur-Laufsteg von den Bewohnern der Puppenstuben dargestellt wird. Ein begleitender Bildvortrag mit Fotos aus alten Modejournalen, Illustrierten und Werbungen zeigen anschaulich die Veränderungen in der kleinen und der großen Modewelt.
Wer bei der Modenschau der Puppenhäusler im HdS mit dabei sein möchte zahlt fünf Euro. Damit öffnen sich dem Besucher zugleich alle Bereich des Museums. Vor dem Hintergrund des großen Publikumszustroms wurde die Ausstellung „Zeitgeist im Puppenhaus“  bis zum 11.11.2018 verlängert.

 Puppenmode 2

 

 Puppenmode 1

Die Mode der Großen wurde später auch von der Bewohnern der Puppenstuben getragen.

Zum „Internet“ der 50ziger Jahre gehörte auch der Otto-Katalog, der heute einen Sammlerwert bis zu 1.000 € hat. Hier eine Ausgabe aus dem Jahr 1959, der die Damenmode seiner Zeit widerspiegelt.

 HdS-Fotos: Keusemann

Krieewelsche Mundart ist am Mittwoch, 17. Oktober im Haus der Seidenkultur (HdS) von 19:00 bis 20:30 Uhr angesagt, wo Mundartkenner Heinz Webers (Bild) den roten Faden spinnt. Zum Auftakt des illustren Abends gibt es Vorträge und Musik auf Platt.
Webers gehört mit zu den Kräften in der Samt- und Seidenstadt, die Mundart wieder salonfähig gemacht haben. „Platt war bis in den 60er Jahren verpöhnt“, sagt Webers.Und: „Wer platt sprach, war Pongelsvolk!“ Lachend fügt er hinzu: „Daher war meine erste Fremdsprache Deutsch.“
„Mundart ist gemütvoller als Hochdeutsch“, meint Webers, der dazu folgendes Beispiel liefert: „Wenn ich zu einem Freund sage: ‚Do böss ene ärme Doll’ dann teile ich ihm schon mit, dass er irgendetwas nicht durchschaut, aber es ist nicht verletzend, sondern liebevoll. Das klingt einfach anders, als wenn ich ihm auf Hochdeutsch sage: Du verstehst das nicht.“
Den musikalischen Part des Mundartabends im HdS übernehmen die „Krieewelsche Fente“, alias Dieter Brendgens und Walter Langer. Der Eintritt im Museum an der Luissenstraße 15 beträgt fünf Euro. Darin enthalten ist eine Führung durch die einstige Paramentenweberei, wo viele Exponate auf Platt erklärt werden.

 

Heinz Webers

Foto von Heinz Webers

Eine positive Bilanz zieht das Haus der Seidenkultur (HdS) was die jüngste Präsenz bei “Krefeld pur” anbetrifft. Nicht nur in der Kirche der Mennoniten sondern auch auf dem Laufsteg der Königstraße setzte sich das Museum gekonnt in Szene.
So präsentierte die Designerin Kaone Mabina – nominiert für die Goldene Seidenschleife – ihre Modekollektion des Labels „MO70“ (Foto unten). Die Kollektion spiegelt die Leidenschaft für sauber geschnittenes, architektonisches und von Hand kreiertes wieder. Sie umfasst feine kantige Details, wie kreative Couture-Techniken und komplexe Schnitt-Techniken.
MO70 ist inspiriert durch Kindheitserinnerungen an einen abgelegenen Ort in Botswana, wo Kaone Mabina geboren wurde; eine Frau, die MO70genannt wurde und sich mit Patchwork-Gewändern bekleidete. MO70 bezieht sich auf aktuelle soziale Fragen, speilt auf Ideologie und Religionen sowie Lebensweisen der Menschen weltweit an. MO70 will eine Person aus der komplexen zeitgenössischen Welt widerspiegeln.

 Kollektion Kaone

 

 Seidener Faden

 

Mit von der (Mode-)Partie waren ferner die Akteure des „Studios 232“. Tänzerisch wurde die Wegstrecke von der Seidenraupe bis zum Seidenfaden erzählt. Eine tolle Inszenierung, die Anja Santoriello choreographiert hat.

HdS-Fotos: Brenner

Besuch von Geistlichen der Abtei Salem am Bodensee hatte das Haus der Seidenkultur (HdS). Prior Pater Johannes Brügger und Pfarrer Matthias Schneider waren in Krefeld auf der Suche nach Stoffen für Priestergewänder, die in der Basilika Birnau, der ältesten Wallfahrtskirche am Bodensee, getragen werden.

„Einige Gewänder müssen restauriert, wieder Andere neu genäht werden“, meinte Pater Brügger, der dem Orden der Zisterzienser angehört. Und: „Im Internet sind wir auf  das HdS, der einstigen Paramentenweberei Hubert Gotzes gestoßen, die uns als  gute Adresse erschien.“ Patroneur Günter Göbels zeigte den Gästen vom Bodensee eine Vielfalt von kostbaren Brokaten, die im Museum zwar zu sehen aber nicht käuflich zu erwerben sind.

Schließlich nutzte das HdS seine guten Kontakte zur Paramentenstoffweberei  Dutzenberg, einer der wenigen Betriebe in Deutschland, wo heute noch Paramente gewebt werden. Ein Anruf genügte; und wenig später saß die gesamte Delegation im Produktionsbetrieb  Cornelia Gathmann gegenüber, die heute das Untenehmen am Frankenring 115 bereits in der fünften Generation leitet.

Und so kam es, dass die beiden Geistlichen nicht mit leeren Händen nach Birnau zurückkehrten, wo künftig in der schönsten  barocken Wallfahrtskirche des Bodensees dann auch Stoffe aus Krefeld zu sehen sind.

 

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Prior Pater Johannes Brügger (rechts) und Pfarrer Mathhias Schneider informierten sich im HdS über Stoffe der Paramentik. In der Bildmitte Patroneur Günter Göbels.
HdS-Foto: Dieter  Brenner

HdS-Ausstellung zeigt  Wohnkultur in Miniatur

Von Rokoko bis Postmoderne: „Zeitgeist im Puppenhaus“ heißt die neue Sonderausstellung, die am 15. April im Haus der Seidenkultur (HdS) an der Luisenstraße 15 in Krefeld eröffnet wird. In der Ausstellung werden Puppenstuben verschiedener Stilepochen gezeigt. Ob Biedermeier oder Jugendstil, ob Bauhaus oder „Flower-Power“, stets spiegeln die Miniaturwelten Lebensart und Zeitgeist der einzelnen Epochen wider. „Wohnkultur in Miniatur“ bringt dann auch die Krefelderin Erika Schönhoff das 30jährige Tun ihres Sammelns auf den Punkt. Erstmals stellt die 79jährige ihre „kleinen Zeitzeugnisse“ in Krefeld einer breiten Öffentlichkeit vor.

„Ein möglichst genaues verkleinerte Abbild der Wirklichkeit kann besonders Kindern Kulturgeschichte und Wohnkultur begreifbar machen“, sagt Schönhoff, die aus ihrer Lehrtätigkeit – überwiegend an Grundschulen – die Lernfähigkeiten der Kleinen bestens kennt. Von daher wird es in der Ausstellung auch ein bespielbares Puppenhaus geben, wo die Kinder die Exponate be-greifen können.

Für das Team um Kuratorin Ulrike Denter waren die letzten Wochen eine besondere Herausforderung. „Die Kleinteiligkeit der Exponate erforderte beim Aufbau ein besonderes Fingerspitzengefühl“, sagt Denter. Und: „Da gibt es Puppenstuben, die aus rund 100 Einzelteilen bestehen“. Dank der professionellen Vorgaben von Erika Schönhoff, die Fotos aus verschiedenen Ansichten der einzelnen Stuben von ihrem Sohn anfertigen ließ, konnte auch hier das HdS-Team die Aufgabe der Vorbereitung bestens meistern.

Beim „Zeitgeist im Puppenhaus“ wird an vielen kleinen Details der technische Wandel im Haushalt sichtbar. Püppchen, die nach der jeweils aktuellen Mode gekleidet sind, machen die Geschichte der Wohnkultur lebendig. Eines der Highlights: Ein Kirchenraum wo die kleinen Akteure Stoffe tragen, die einst in der Paramentenweberei Hubert Gotzes – dem heutigen HdS – angefertigt wurden. „Dies soll eine Überraschung für den Vorsitzenden unseres  Museums, Hansgeorg Hauser, werden“ sagt Denter.

Die Geschichte des Puppenhauses beginnt im Jahr 1558, als das erste bekannte Puppenhaus für Herzog Albrecht von Bayern gebaut wurde. Das kleine Kunstwerk diente als reines Präsentationsobjekt. Weitere Adlige und wohlhabende Kaufleute griffen diese Idee auf und ließen ihre Häuser als Modelle nachbauen, um ihren Reichtum zu demonstrieren. Die Nutzung der einzelnen Räume in den prunkvoll gestalteten Puppenhäusern wurde anhand von Puppen verdeutlicht. Noch im 17. Jahrhundert dienten Puppenhäuser nicht dem Spiel, sondern wurden als Anschauungsmaterial in Erziehung und Ausbildung der Kinder eingesetzt.

„Zeitgeist im Puppenhaus wird bis zum 11.11.2018 im HdS gezeigt. Zu sehen an den Öffnungstagen Mi. - Fr. von 15 bis 18 und So. von 13 bis 17 Uhr sowie für Gruppen zum Wunschtermin, der unter Telefon 02151-9345355 oder per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! gebucht werden kann.

Beim Metzger in der 60zigern

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Beim Metzger in 60zigern 

Einkaufen im Tante Emma Laden

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Einkauf im Tante Emma Laden 

Im Wohnzimmer 1965

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Im Wohnzimmer 1965

In der Kueche der 50ziger

In der Küche der 50ziger

HdS-Fotos: Christian van Doorn und Dieter Brenner

Unsere neue Ausstellung hat ein großes mediales Interesse gefunden. Viele Zeitungen und auch "Krefeld TV" - unser Stadtfernsehen - haben darüber berichtet.

Klicken Sie die Beiträge an und überzeugen Sie sich selbst.

http://www.rp-online.de/nrw/staedte/krefeld/im-reich-der-puppen-aid-1.7509289

http://www.mein-krefeld.de/die-stadt/die-puppenstube-als-zeitmaschine-aid-1.7509755

http://www.wz.de/lokales/krefeld/puppenhaeuser-mit-leben-gefuellt-1.2660595

http://www.rp-online.de/nrw/staedte/krefeld/miniatur-wohnwelten-von-rokoko-bis-moderne-aid-1.7513604

http://stadtfernsehen-krefeld.de/0304-wohnkultur-in-miniatur-zeitgeist-im-puppenhaus/

Nach ihrer Auflösung spendete „Sericaria“ dem Museum 4000 €

Im Haus der Seidenkultur traf sich jüngst der Club der Seidenleimer. Dahinter verbirgt sich die studentische Verbindung „Sericaria“, die ein Stück Krefelder Textilgeschichte geschrieben hat. Gegründet wurde die Verbindung 1913 als Verein der Weberschüler an der damaligen preußischen Höheren Fachschule für die Textilindustrie. Ihren Namen hat die Studentenbewegung vom Sericin abgeleitet, ein Protein, das die Seidenraupe bei der Produktion von Seide bildet. Jetzt hat sich die Verbindung aufgelöst.

Grund: Mit der Verlegung des Fachbereichs Textil- und Bekleidungstechnik der Fachhochschule Niederrhein nach Mönchengladbach war das Ende besiegelt. „Trotz vieler Bemühungen war es uns nicht möglich die Studenten zu unseren Kneipenabenden nach Krefeld zu holen,“ sagt Dipl. Ingenieur Dieter Blatt. Als Ehrenamtler im HdS hatte er jetzt Mitglieder der einstigen Verbindung zu einem Treffen ins Museum an der Luisenstraße geladen.

Dabei wurden alte Erinnerungen ausgetauscht. Die Förderung der wissenschaftlichen Weiterbildung und die Pflege der Geselligkeit gehörten mit zu den Aufgaben der Verbindung. „Vor allem aber war es uns wichtig, stets die Freundschaft auch zu Studenten anderer Nationen zu intensivieren“, sagt Blatt. Vor diesem Hintergrund wurde der Verein während der NS-Zeit verboten.

Bei der offiziellen Auflösung der „Sericaria“ stellte der Kassenwart fest, dass noch etwas über 4.000 Euro auf dem Konto waren. Wohin damit? „Im HdS kann es gut verwendet werden“, war der Vorschlag von Dieter Blatt. Und so fand jetzt im Museum eine Scheckübergabe statt. „Eine beachtliche Spende, die uns dabei hilft unsere Arbeit für Krefeld kontinuierlich fortzusetzen“, freut sich Museumschef Hans-Georg Hauser.

Dieter Blatt (links) und HdS-Vorstandsmitglied Ilka Neumann freuen sich über die Spende der Studentenverbindung „Sericaria“. Für ihren Museumsbesuch hatten die Textiler noch einmal ihre Couleurs angelegt.                                  HdS-Foto: Brenner

http://www.rp-online.de/nrw/staedte/krefeld/der-club-der-seidenleimer-aid-1.7429721

Und das berichtete die Rheinische Post über dieses Ereignis. Bitte den Link anklicken.

Das die Bauhaus-Ära auch in Krefeld deutliche Spuren hinterlassen hat zeigt das WDR-Fernsehen in mehreren Beiträgen, die derzeit in der Samt- und Seidenstadt gedreht werden.

Das Staatliche Bauhaus wurde 1919 von Walter Gropius in Weimar als Kunstschule gegründet. Nach Art und Konzeption war es etwas völlig Neues, da das Bauhaus eine Zusammenführung von Kunst und Handwerk darstellte. In Krefeld wurde Bauhaus vor allem durch Mies van der Rohe geprägt, der als Architekt eine Vielzahl seiner Gebäude in der Weberstadt errichtete.

Drehort für die WDR-Produktion war auch das Haus der Seidenkultur (HdS). Im heutigen Museum an der Luisenstraße 15 wurde bereits 1868 eine Weberei errichtet, die 1908 Hubert Gotzes mit der gleichnamigen Paramentenweberei übernahm. „Daher gehört das Gebäude mit zu den Wiegen der Krefelder Textilgeschichte“, meinte WDR-Redakteur Helge Drafz, der mit einem Kamerateam derzeit in unserer Stadt unterwegs ist. Über den Termin der Ausstrahlung werden wir an dieser Stelle rechtzeitig berichten.

 

 

 

 

 

 

 

Einmal mehr war die WDR-Kamera auf Handwebmeister Günter Oehms gerichtet.

 

 

 

 

 

 

WDR-Redakteur Helge Drafz zeigt vor der Fernsehkamera im Museumsshop Seide aus Krefeld. Seidenschals und Krawatten sind mit den historischen Mustern, die einst in der Paramentenweberei verwebt wurden, käuflich zu erwerben.

HdS-Fotos: Brenner

Hansgeorg Hauser (Foto) wurde während  der Jahreshauptversammlung vom Förderverein des Hauses der Seidenkultur (HdS) erneut zum Vorsitzenden wiedergewählt. „Unsere Jahresbilanz kann sich sehen lassen“, meinte der Museumschef, der von rund 5000 Besuchern des letzten Jahres sprach. Hauser: „Für unser Kleinod an der Luisenstraße 15 ist das eine stattliche Zahl.“ Allein etwa 3000 Besucher gehörten einer gebuchten Gruppe an, die die Samt- und Seidenstadt an authentischer Stätte der einstigen Paramentenweberei Hubert Gotzes entdecken wollten.

Besonders stolz ist Hauser (79) darauf, dass das HdS mittlerweile im Stadtplan von Krefeld dargestellt ist und es Hinweise in allen Parkhäusern auf den historischen Websaal gibt. Selbst auf der Weltkarte der Seidenmuseen in Tiblisi (Georgien) ist das HdS aufgezeichnet.

Für den ausgeschiedenen Klaus Drenk wurde Antje Ditz in den Vorstand gewählt. Ilka Neumann wurde als Vorstandsmitglied wiedergewählt. Neuer Kassenprüfer ist Dieter Blatt. Alle Wahlen – und die Entlastung des Vorstands - fanden bei jeweils bei einer Enthaltung einstimmig statt.

 

Hansgeorg Hauser Vorsitzender

HdS-Foto: Brenner

„Krefeld hat den kleinsten Webstuhl der Welt“ titelt die Rheinische Post in Ihrer Ausgabe am 28. September. „Das Werk stammt von Rainer Bartelsheim und ist jetzt im Haus der Seidenkultur (HdS) zu sehen“, schreibt die WZ am gleichen Tag. Das Schmuckstück ist kaum größer als eine Schachtel Zigaretten und somit eine Sensation, die jetzt im Museum an der Luisenstraße 15 zu sehen ist. Über die Schenkung ist das Museum mächtig stolz. „Das ist unser zweites Alleinstellungsmerkmal“ wird HdS-Sprecher Dieter Brenner in der RP zitiert. Und: „Das Erste ist die Tatsache, das wir den einzigen erhaltenen Jacquard-Websaal an authentischer Stätte in Europa haben.“ Über das Ereignis berichtete auch das WDR-Fernsehen in der „Lokalzeit“. Schließlich wird der kleinste Webstuhl der Welt auch im Guinessbuch der Rekorde erwähnt.Klicken Sie an was die Medien über dieses Ereignis berichten.


http://www.rp-online.de/nrw/staedte/krefeld/krefeld-hat-kleinsten-webstuhl-der-welt-aid-1.7110472

http://www.mein-krefeld.de/die-stadt/kleinster-webstuhl-der-welt-steht-in-krefeld-aid-1.7109548

http://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/lokalzeit-duesseldorf/video-lokalzeit-aus-duesseldorf-1376.html

 

Kleinster Webstuhl der Welt

 

Haus der Seidenkultur sucht ehrenamtliche Mitarbeiter

Das Haus der Seidenkultur (HdS) sucht zur Verstärkung seines Teams weitere ehrenamtliche Mitarbeiter. „Das Betätigungsfeld in unserem Museum an der Luisenstraße 15 ist recht vielfältig“, sagt HdS-Sprecher Dieter Brenner: „Schließlich halten wir auch eine große Angebotspalette für unsere Besucher bereit.“

Neben dem normalen Museumsbetrieb kommen die Ehrenamtler bei Gruppenführungen, Tagungen, sowie bei der Vorbereitung und Ausführung von Ausstellungen zum Einsatz. „Wer also gerne einem Thema auf den Grund geht, zudem handwerklich begabt ist und auch mit anpacken kann, der könnte schon bei nächsten Ausstellung mit von der Partie sein“, sagt Brenner.

Auch bei einer Niederrheinische Kaffeetafel – ein Erweiterungsangebot zur Führung -  werden viele helfende Hände beim Eindecken der Tische und im Service benötigt. Im Museumsshop erwarten die Besucher eine freundliche Beratung beim Kauf von hochwertigen Produkten wie Seidenschals, Westen oder Krawatten.

Wer Freude an alten Textilberufen hat und dieses Wissen vermitteln kann, der findet in der einstigen Paramentenweberei Hubert Gotzes mit Sicherheit ein passendes Umfeld  zur eigenen Freizeitgestaltung. Auch die Museumspädagoginnen sind stets auf der Suche nach neuen Mitarbeitern, die Freude im Umgang mit Kindern und Jugendlichen haben.

„Neue Leute, die immer herzlich willkommen sind, finden bei uns recht schnell ihren Platz“, sagt Museumschef Hansgeorg Hauser, der einmal mehr unterstreicht, wie wichtig die ehrenamtlichen Mitarbeiter für das Haus der Seidenkultur sind: „Ohne diese Kräfte könnten wir unser kulturelles Angebot für Krefeld nicht leisten!“

Wer sich über die neuen Aufgaben, die im HdS auf ihn warten informieren und orientieren möchte, der schreibe eine Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Ein Telefonkontakt ist unter 0 21 51 - 93 45 355 möglich.

Handwebmeister Guenter Oehms

Handwebmeister Günter Oehms ist einer der ältesten Ehrenamtler im Haus der Seidenkultur, wo er webt und Webstühle einrichten kann.Foto: HdS

Der Film „Stadtspaziergang auf seidenen Pfaden“ ist nach einer ersten medialen Auswertung jetzt für die Öffentlichkeit freigegeben und im Haus der Seidenkultur käuflich als DVD zu erwerben.

Der  Film – im Herbst 2015 in HD-Qualität gedreht -  erzählt u.a. die Geschichte der Krefelder Mennoniten und ihrer Bedeutung für die Samt- und Seidenstadt. So erklärt Pfarrer Christoph Wiebe, welche Rolle der König von England in der Krefelder Stadtgeschichte spielte.

Ferner kommen Akteure zu Wort, wie Klaus Drenk, im Film Meister Ponzelar, der von seimem Denkmal steigt und mit seinem Spuljungen – das Lied der Spulaner singend – durch die Stadt zieht. Stadtführer und Drehbuchautor Dieter Brenner kommentiert das kontrastreiche Geschehen, dass in knapp 20 Minuten dem Betrachter zahlreiche historische Orte und deren Geschichte zeigt und erklärt.

 „Ohne die Mitwirkung des Foto-Film-Clubs Bayer Uerdingen hätten wir die Produktion nicht verwirklichen können“, sagt Brenner, der sich für „die fachliche Begleitung und Bereitstellung der Aufnahme-Technik“, bei den Mitgliedern des Uerdinger Vereins bedankt.

Der Film – sicher auch besonders für den Einsatz in Schulen geeignet – ist ab sofort zum Preis von 15 Euro als DVD im Museum Haus der Seidenkultur an der Luisenstraße 15  zu haben.

Stadtspaziergang Szene von den DreharbeitenSzene von den Dreharbeiten: In der Mitte Meister Ponzelar mit seinem Spuljungen Elias. Rechts im Bild Stadtführer und Drehbuchautor Dieter Brenner.        Foto: HdS

hier finde Sie ein kleines Angebot für Kinder und Jugendliche.

Die Programme sind speziell für unsere Jüngsten aufgebaut, so dass nach dem Besuch unseres Museums alle etwas für die Zukunft mitnehmen können.

Laden Sie sich unser Spülchen-Programm herunter und suchen Sie sich das richtige Programm für ihre Kleinen aus.

Spuelchen 1

Spuelchen 2

Spuelchen 3

Tolles Presseecho auf die Hommage an Pierre Cardin
„Mit einer exquisiten Ausstellung erinnert das Haus der Seidenkultur an die erste Modepreis-Verleihung des Goldenen Spinnrads vor genau 50 Jahren“. So beginnt die „Rheinische Post“ einen ganzseitigen Bericht über die aktuelle (Wechsel-)Ausstellung im Museum an der Luisenstraße 15. „Der Luxus des Monsieur Cardin“ titelt Redakteurin Petra Diederichs ihren Beitrag. Einen Tag später berichtet die Journalistin, dass sich mit Maryse Gaspard und mit Jean-Pascal Hesse „Hoher Besuch im Haus der Seidenkultur“ angesagt hat. Gaspard war einst Top-Model Cardins während Hesse in der Firmenspitze als Directeur de Service de Presse tätig ist. Die RP fasst diesen Besuch unter der Überschrift „Pierre Cardins Muse und sein Schatten“ zusammen. „Eine Hommage an Pierre Cardin“ titelt die Westdeutsche Zeitung und schreibt im Krefelder Lokalteil: „Zu einer glamourösen Zeitreise in die Welt der Haute Couture und die textile Geschichte der Samt- und Seidenstadt lädt das Haus der Seidenkultur ein.“ Und: „Die kleine, aber feine und sehr hochwertige Ausstellung erinnert an diesen besonderen Moment“ der Verleihung des ersten deutschen Mode-Oscars. Redakteurin Yvonne Brandt hat einen Teil der ausführlichen Berichterstattung in der Gesamtausgabe der WZ untergebracht, was einmal mehr den Stellenwert der jüngsten HdS-Aktivitäten unterstreicht. Unter der Überschrift „Pariser Haute Couture in Krefeld“ berichtet Ernst Müller für den „Extra-Tipp“: „Dem Haus der Seidenkultur ist ein Coup gelungen: Star-Modeschöpfer Pierre Cardin stellt für die neue Ausstellung seine Pariser Kreationen zur Verfügung“. „Dies war übrigens nicht der einzige Preis, den Krefeld an Pierre Cardin vergab“, erinnert Müller daran, dass Cardin 1994 auch die „Goldene Seidenschleife“ verliehen bekam. Während des Weihnachtsshoppings ist die Ausstellung „pierre cardin 1966 – 2016“ auch zu den erweiterten Öffnungszeiten bis zum 21. Dezember zu sehen; und zwar jeweils von dienstags bis samstags in der Zeit von 11 bis 18 Uhr und sonntags von 13 bis 17 Uhr. Führungen zum Wunschtermin könnten unter Telefon 02151-9345355 oder per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! angefragt werden.

Die nachfolgenden Links führen Sie auf die jeweiligen Presseberichte:
http://www.rp-online.de/nrw/staedte/krefeld/der-luxus-des-monsieur-cardin-aid-1.6419030
http://www.rp-online.de/nrw/staedte/krefeld/pierre-cardins-muse-und-sein-schatten-aid-1.6422266
http://www.wz.de/lokales/krefeld/eine-hommage-an-pierre-cardin-1.2323196
http://www.mein-krefeld.de/die-stadt/pariser-haute-couture-in-krefeld-aid-1.6421452 

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Die Kuratoren der Ausstellung Ilka Neumann (links) und Klaus Drenk (2.v. rechts) mit den Botschaftern von Pierre Cardin: Pressechef Jean-Pascal Hesse und Chefdirectrice Maryse Gaspard. Hier am Fuße der Burg Linn, die Bestandteil einer Stadtrundfahrt für die französischen Gäste war. Vor allem der Historiker Hesse war von Linn total begeistert. Zum Vergrößern das Foto bitte anklicken.       HdS-Foto: Brenner