Am 4. April steht nicht nur der erste Ostertag im Kalender, sondern viele (nicht nur) Krefelder gedenken eines Mannes, der am (Oster-)Tag genau vor 200 Jahren in der Samt- und Seidenstadt geboren wurde. Die Rede ist von Heinrich Band.

Er war Musiker, Musiklehrer und ab seinem 21. Lebensjahr auch Instrumentenhändler. Er verkaufte in seinem Krefelder Geschäft die ganze Bandbreite herkömmlicher Instrumente, darunter die deutsche Konzertina, eine Erfindung aus Sachsen. Aus diesem Harmonika-Instrument entwickelte er ab 1845 das nach ihm benannte Bandoneon

An diese musikalische Lebensgeschichte erinnert jetzt das Haus der Seidenkultur (HdS) und der Covestro Foto Film Club Krefeld, die im „Wanderkino“ Heinrich Band einmal mehr einen Film gewidmet haben, der im Internet kostenlos angesehen werden kann. Titel: Zurück in Krefeld, die Wiedergeburt des Bandoneons

Warum sich sowohl das HdS als auch der Filmclub dieses Themas angenommen haben, erläutert Clubvorsitzender Wolfgang Volker: „Unser Anknüpfungspunkt zur Seide ist der Vater von Heinrich Band, ein Seidenweber, der zugleich ein begnadeter Musiker war und in einer Wirtschaftskrise für die Weber eine Musikalienhandlung eröffnete.“ Und Janine Krüger ergänzt: „Band hat im 19. Jahrhundert für den kleinen Mann ein Instrument entwickelt, das zum Inbegriff des Tango Argentino wurde.“ Krüger, Kulturbeauftragte der Stadt Krefeld, hat dem Musiker und Erfinder ein ganzes Buch gewidmet.

Und HdS und Filmclub einen rund 20-minütigen Film im „Wanderkino“, ein gemeinsames Projekt, das auch in von Corona bedingten Zeiten möglichst vielen Besuchern einen Zugang zur heimischen Kultur ermöglichen soll. Ab Ostermontag hebt sich der Vorgang für einen Monat lang unter folgender Internetadresse:

https://covestro-ffc-krefeld.de/wanderkino (verfügbar ab dem 05.04.2021)

 

Heinrich Band

Kulturrucksack: Kostenlose Workshops für Kinder
Der „Kulturrucksack“ lädt Kinder im Alter von 10 bis 14 Jahren zu kostenlosen Workshops ins Haus der Seidenkultur (HdS) ein. Los geht es am Mittwoch, 14. April mit „Weben mit Meister Ponzelar“. Treffpunkt ist in der Zeit von 14 bis 17 Uhr das Museum an der Luisenstraße 15, nur wenige Gehminuten vom Hauptbahnhof entfernt.
Dort sehen die Kinder, wie einst im nostalgischen Websaal kostbare Gewänder mit Goldfäden gewebt wurden. Natürlich dürfen sie auch dem Webstuhl ein „schipp schapp“ entlocken und das „Schiffchen“ bewegen. Am 28. April, ebenfalls in der Zeit von 14 bis 17 Uhr, heißt es dann die eigenen „Klamotten“ färben. „Möglichst ein weißes Baumwoll-T-Shirt mitbringen und schon geht es los“, heißt es aus dem Kreis der Museumspädagoginnen.
Beim „Kulturrucksack“ handelt es sich um ein interkommunales Kooperationsprojekt des Landes NRW, das der Stadt Krefeld Fördermittel für dieses Projekt zukommen lässt. Daher können die Workshops kostenlos angeboten werden. Deshalb – und weil jeweils nur wenige Kinder an einer Veranstaltung teilnehmen können – ist eine frühzeitige Anmeldung ratsam. Anmeldungen werden per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder telefonisch unter 02151-9345355 entgegengenommen.
Weitere Termine der Workshops stehen im HdS-Jahresprogramm auf der Internetplattform https://seidenkultur.de/images/Downloads/JP2021_01.pdf

 

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Auf der „Spurensuche in der Samt- und Seidenstadt“ – auch ein Kulturrucksack-Projekt – steht ein Besuch bei „Meister Ponzelar“ an

„Möchten Sie bei Ihrem nächsten Gruppenbesuch im Haus der Seidenkultur (HdS) nicht nur kontrastreiche Erkenntnisse aus der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Samt- und Seidenstadt, sondern dazu obendrauf noch ein Glücks-Los gewinnen, das Ihnen einen Monat lang jeweils dienstags bis zu 750.000 Euro bescheren kann?“

Diese Frage stellt HdS-Sprecher Dieter Brenner in den Raum und liefert auch gleich die Antwort dazu: „Ja, ein solches Glück kann Besuchern unseres Museums hold sein, wenn Sie ab sofort die neue Aktion unseres Museums – den Frühbucher-Rabatt - nutzen.“

Vom Frühbucher-Rabatt können all jene profitieren, die in diesem Jahr mit einer Gruppe durch das HdS geführt werden möchten. Wer diese Buchung verbindlich bis zum 13. April – also bis eine Woche nach Ostern – vornimmt, der erhält mit seiner Reservierung ein bereits bezahltes Monats-Glücks-Los der „Aktion Mensch“. Gewinner sind damit so oder so garantiert. „Denn jedes Los verbessert nachhaltig die Lebensbedingungen von Menschen mit Behinderung, Kindern und Jugendlichen“, heißt es dazu aus dem HdS-Vorstand von Antje Ditz, die das Projekt maßgeblich betreut.

Das ZDF berichtet regelmäßig über die sozialen Projekte, die von der Lotterie „Aktion Mensch“ unterstützt werden. Das personifizierte Glücks-Los wird auf den Namen der Person ausgestellt, die die Gruppenbuchung beim HdS vornimmt. Das Haus der Seidenkultur ist übrigens das erste Museum in Deutschland, das für seine Besucher bei der „Aktion Mensch“ Glücks-Lose abruft.

Seidenkultur öffnet wieder ab 10. März

Für Besucher mit vorheriger Terminvereinbarung ist die ehemalige Paramentenweberei an der Luisenstraße 15 ab Mittwoch, 10. März, wieder zugänglich.
Ditz: „Wir erfüllen natürlich sämtliche Auflagen der Corona-Schutzverordnung. Eine Rückverfolgung unserer Besucher ist ebenso gewährleistet wie der nötige Sicherheitsabstand im Museum und der angeschlossenen Seiden-Boutique.“

Buchungen und Terminvereinbarungen nimmt der Besucherdienst per Mail an folgende Adresse entgegen: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Eine telefonische Kontaktmöglichkeit besteht unter 02151-9345355. Daher: Schnell vom Frühbucher-Rabatt profitieren. Ditz: „Auf (Glücks-)Los geht’s los!“

 

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Museums-Vorstandsmitglied Antje Ditz macht den Daumen hoch für die Kooperation zwischen dem Haus der Seidenkultur und der „Aktion Mensch“.
HdS-Foto: Christian van Doorn

Michael Schwidtmann von der Müller-Brüderlin-Str. in Krefeld ist ein großer Fan des Zoos in der Samt- und Seidenstadt. Deshalb bestellte er in unserem Online-Shop in der Adventszeit eines der letzten Affentücher, die wir in unserer Kollektion aufgenommen haben. Damit hat er nicht nur mit zehn Euro den Bau eines neuen Affenhauses unterstützt, sondern Fortuna hat ihn zudem für seinen Kauf belohnt.

Also: Michael Schwidtmann ist einer der Gewinner*innen unserer Weihnachtsverlosung. Er hat in unserem Adventskalender von „Meister Ponzelar“ das richtige Türchen zur richtigen Zeit geöffnet und jetzt eine Familienjahreskarte für den Eintritt in den Krefelder Zoo gewonnen. Herzlichen Glückwunsch!

In Frankreich erreichte Dorothea Diehl die Nachricht, dass Sie für acht Personen eine Führung durch die Dujardin-Weinbrennerei gewonnen hat. Damit zahlte sich der Kauf eines edlen Seidentuches aus, das sie ihrer Mutter zu Weihnachten geschenkt hat. Damit erfüllte die gebürtige Krefelderin – jetzt in Koblenz wohnend – ihrer Mutter einen langgehegten Wunsch. Diehl: „Die acht Personen bekomme ich schnell zusammen, weil ich viele Weinkenner in meinem Umfeld habe.“ Und: „Natürlich machen wir auch einen Abstecher ins Haus der Seidenkultur.“

Ein in unserem Online-Shop gekauftes Ringbuch mit Bildern aus Alt-Krefeld ist für Frank Dahlschen (Krefeld) die Eintrittskarte für einen Besuch unseres Museums. Neun weitere Personen kann er mitbringen, die im Anschluss an die Führung bei uns im Haus eine original „Niederrheinische Kaffeetafel“ serviert bekommen.

Und hier die weiteren Gewinner*innen: Hans-Joachim Wierichs aus Meerbusch freut sich über einen modischen Reisekoffer, den das Fischelner Einrichtungshaus Hafels gesponsert hat. Jeweils eine kulinarische Tour durch das Krefelder Samtviertel haben Martina Berns (Krefeld) und Doris Hoferichter (Kempen) gewonnen. Beide dürfen auf der von Event-Manager Michael Otterbein geführten Tour eine Begleitperson mitnehmen.

Fazit: Es gibt viele gute Gründe unseren Online-Shop anzuklicken. Nicht nur zur Weihnachtszeit lauern hier viele Überraschungen. Nach wie vor bieten wir auch unseren Service „Click and Collect (Bestellen und Abholen) an. Einfach folgenden Link anklicken und wir sind trotz geschlossener „Seiden-Boutique“ für sie da:

https://seidenkultur.de/shop/online-shop/category/view/15

 

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Sie agierten bei der Ziehung der Gewinner unserer Weihnachtsverlosung als „Glücksgöttinnen“: Ilka Neumann (links) und Antje Ditz; beide vom Vorstand unseres Museums.

HdS-Foto: Christian van Doorn

Was beschert uns das neue Jahr 2021? Wir wissen es nicht; aber eines wissen wir: Auch in diesem Jahr präsentiert sich das Haus der Seidenkultur (HdS) als lebendiges Museum. So haben sich in den letzten Wochen allein über 100 Geo-Cacher auf einen „Stadtspaziergang auf seidenen Pfaden“ begeben. Über unsere elektronische Schnitzeljagd hat das Magazin für Kultur und Lebensart in Krefeld - „Kredo“ – in der jüngsten Ausgabe ausführlich berichtet. (Mehr darüber in Kürze auch hier).
Unsere, der aktuellen Lage angepassten, Devise lautet: „Wenn die Menschen in von Corona bedingten Zeiten nicht zu uns ins Museum kommen können, dann kommen wir halt zu unseren Besuchern!“ Und dieses Vorhaben setzen wir einmal mehr mit unserem „Wanderkino“ um, das wir bereits Mitte letzten Jahres auf Schiene gesetzt haben.
Die Regie hat hier der Krefelder „Covestro Foto-Flim-Club“. Deren Vorsitzender Wolfgang Volker – einer der Ehrenamtler unseres Hauses – kündigt in der aktuellen Vorstellung fünf neue Filme an, die Filmgruppenleiter Heinz-Dieter Hamm ausgewählt hat. Die Zuschauer dürfen sich auf kontrastreiche Reisefilm-Dokumentationen mit abenteuerlichen Erlebnissen von Grönland bis Nepal freuen.
„Meer des Sandes“ hat Lothar Lindner (Kempen) seinen Film über die innere Mongolei betitelt. Die autonome Provinz der Volksrepublik China beherbergt große Gebiete mit gewaltigen Sanddünen, die eine prächtige Filmkulisse abgeben. Der Krefelder Klaus von de Gracht hat seinen Beitrag dem spanischen Maler Cesar Manrique gewidmet.
Lothar Lindner (Kempen) war im Oktober 1993 mit einer Trekking-Gruppe in Nepal unterwegs. In 20 Tagen sollte das Bergmassiv des gewaltigen Manaslu – 8163 Meter hoch – umrundet werden. So lautet dann auch „Manaslu“ der Titel des Films. Von Helgoland – „Hochseeinsel und Paradies“ – schwärmt Gerd Dikta in seinem Film. Die größte Insel der Erde hat indes Wolfgang Volker an der Küste Grönlands besucht. Untergebracht war er in einem Hotel in Ilulisaat, so auch der Titel seines Films.
„In der nächsten Ausgabe des Wanderkinos wird auch wieder ein Beitrag aus dem HdS mit dabei“, verspricht Volker ein Projekt, wo u.a. ein Kartenschläger filmisch in Szene gesetzt wird. Klicken Sie bitte folgenden Link an und dann öffnet sich der Vorgang für Ihr Wanderkino:
www.covestro-ffc-krefeld.de/wanderkino/

 

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Ein Gebirge aus Eis präsentiert sich dem Betrachter im Fjord von Ilulissat.
Foto: Covestro-Film-Club

Das Haus der Seidenkultur leerte erneut seine Spendenbüchsen

Mit prall gefüllten Spendenbüchsen besuchte Hansgeorg Hauser – Museumschef vom Haus der Seidenkultur (HdS) – den Krefelder Zoo. Dort nahm die Geschäftsstellenleiterin der Krefelder Zoofreunde, Caroline Gappel, mit Freude einen weiteren Spendeneingang der Seidenkultur entgegen. „In Zeiten wo die alten Fundamente des Affenhauses beseitigt werden, möchten wir mit dazu beitragen, dass bald die Fundamente eines neuen Affenhauses gegossen werden können“, begründete Hauser sein Engagement.

Freude auch auf der Seite der Zoofreunde, „weil die Welle der Hilfsbereitschaft nicht abebbt“, so Gappel. Und: „Das Museum gehörte mit zu den ersten Einrichtungen, die eine Spendenaktion organisierten.“ Bekanntlich hatte das HdS nach der Brandnacht zu Silvester in der Rekordzeit von knapp einer Woche ein Seiden-Satintuch mit einem Motiv aus dem Affenhaus produzieren lassen, das zum Preis von 28 Euro käuflich zu erwerben ist. „Pro Tuch – es hat die Größe von ca. 70 x 70 cm – fließen zehn Euro in den Wiederaufbau einer neuen Bleibe für die Affen“ sagt Hauser.

Da die limitierte Erstauflage von 500 Tüchern innerhalb weniger Tage vergriffen war, wurde eine zweite Kollektion mit einer Auflage von 1.000 Stück produziert. „Ein Restposten von rund 500 Tüchern möchten wir jetzt in der Weihnachtszeit den Menschen ans Herz legen“, hofft Hauser die Spendenaktion noch in diesem Jahr abschließen zu können, die insgesamt 15.000 Euro einbringen soll. Mit den jetzt geleerten Boxen müsste die 10.000 tausender Marke erreicht sein.

Die Bildmotive des Tuches stammen von der Krefelder Fotografin Hella Hallmann. In die Umsetzung der Sonderedition war die Krefelder Werbeagentur „Mediacolor“ mit eingebunden. „Die Erstveröffentlichung hat förmlich einen Hype ausgelöst“ macht HdS-Sprecher Dieter Brenner an der Tatsache fest, „dass auf der HdS-Facebook-Seite zeitweise bis zu 36.000 Menschen Interesse für das einmalige Exponat zeigten.“

Das Seiden-Satintuch ist in der nach wie vor geöffneten „Seiden-Boutique“ des Museums an der Luisenstraße 15 erhältlich. Und zwar Mi – Fr. von 15 bis 18 und sonntags von 13 bis 17 Uhr. Rund um die Uhr wird das Zootuch im Online-Shop vom HdS angeboten. Hauser: „Mit einem Klick auf folgenden Link leisten Sie einen Beitrag für den Wiederaufbau des Affenhauses im Krefelder Zoo.“ https://seidenkultur.de/shop/online-shop/category/view/10

Und hier sind weitere Verkaufsstellen, deren Repräsentanten sich auf Anhieb bereiterklärten das Tuch in ihrem Sortiment aufzunehmen:

Buchhandlung Mennenöh, Rheinstraße 70;

Becker-Wittig Immobilien, Ostwall 111;

Hafels Raumausstattung, Kölner Str. 532 (Fischeln);

Copy Wolf, Oberstr. 34 (Uerdingen);

die brille, Krefelder Str. 32 (Hüls);

Nagel- u. Fußpflege Atelier Gabriele Owczorz, Wiedenhofstr. 54;

Friseur Hairlich, Ute Rumpel, Kaiserstraße. 115;

Narziss u. Goldmohn, Tim Peerenboom, Oppumer Str. 175 / Großmarkt - Box 22;

Schmuckwerkstatt Barbara Bismark, Friedrich-Ebert-Str. 209;

Deutsche Post Fil. 591, Schreibwaren H. Wenders, Uerdinger Str. 612;

lechner + hayn Papeterie, Sandra Lemke, Rheinstr. 114;

Friseur am Schwanenmarkt, Dagmar Schobert, Evertsstr. 10;

Elektro Schloßmacher, Hochstr. 55, 47918 Tönisvorst.

 

 

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Museumschef Hansgeorg Hauser überreicht Caroline Gappel, Geschäftsstellenleiterin der Krefelder Zoofreunde, weitere Spendenboxen aus dem Haus der Seidenkultur.
HdS-Foto: Brenner

(veröffentlicht am 05.10.20)

„Luisas Geschichte berührte auch Krefeld“ titelte die Rheinische Post einen Artikel über das Schicksal einer jungen Frau, die wegen Corona in Sevilla um ihr Leben kämpfte. Und weiter erfährt der Leser: „Das Haus der Seidenkultur macht dazu eine Aktion“.

Welche Verbindung es zwischen Luisa und unserem Museum gibt, dies erläutert Ilka Neumann vom HdS-Vorstand. Bei Luisa Marie Meißner handelt es sich um eine 22jährige Düsseldorferin, die eine Modedesign-Ausbildung gemacht hat. Für ihre Abschlusskollektion „Quipuia – La Fantasia anudada (was so viel wie verknotete Fantasie heißt) wählte sie Stoffe aus dem Haus der Seidenkultur.

Luisas Kollektion schreibt ihre eigene Geschichte. Die Seide mit dem Kreismuster wurde eigens für die Kollektion gewebt. In die golden strahlende Seide wurde symbolisch die Sonne eingewebt, die schon bei den Inkas und auch heute noch als wichtiges Zeichen für Ganzheit und Gleichheit steht.

Neumann schildert Luisa als innovativ und lebensfroh. Umso geschockter sei sie gewesen, als sie erfuhr, dass die Designerin im März 2020 während ihres Praktikums in Spanien an Corona erkrankte. Sie kam ins Krankenhaus auf die Intensivstation und wurde dort direkt in ein künstliches Koma versetzt. „Das sie noch lebt, grenzt an ein Wunder“, sagt Neumann.

Noch heute lebt Luisa im Schatten ihrer Krankheit. Sie braucht noch einen Rollstuhl oder läuft kurze Strecken am Rollator. Neumann: „Sie braucht weitere Therapien und Zeit. Zeit um ihre Lunge zu regenerieren, dass Laufen zu erlernen, ihre Nerven und seelischen Schäden auszukurieren“.

Vor diesem Hintergrund hat sich das HdS entschieden, eine Spendenaktion für Luisa zu unterstützen. Bereits beim „Herbstzauber“ auf der Krefelder Galopprennbahn haben wir auf das Schicksal der Düsseldorferin aufmerksam gemacht. Wer Luisas langen Weg zurück ins Leben unterstützen möchte, der informiere sich bitte über das „Spendenkonto Licht für Lu“ im Internet unter

http://www.leetchi.com/de/c/rEGVNK7w


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Luisa Marie Meißner hat in ihrer Kollektion mit Krefelder Stoffen eine Verbindung zur Knotenschrift der Inkas (Quipu) geschaffen. Foto: Luisa Meissner.

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Der „Herbstzauber“ – ein Event am Fuße der Galopprennbahn – war für uns eine geeignete Plattform, um auf das Schicksal der jungen Designerin aufmerksam zu machen. HdS-Foto: Marlies Schumacher

 
(veröffentlicht am 28.08.20)

Die erste Live-Übertragung aus unserem Museum war ein voller Erfolg. „Das müssen Sie unbedingt künftig wiederholen“, meinte Oberbürgermeister Frank Meyer (Krefeld) an unseren Vorsitzenden, Hansgeorg Hauser, gerichtet.
„Ich möchte Ihnen allen für die gelungene Premiere der Live-Übertragung der Ausstellung ‚Purpurschnecke und Färberwaid‘ aus Ihrem Museum gratulieren. Vielleicht war dies der Beginn einer neuen Ära, an dem das Haus der Seidenkultur (HdS) einen viel größeren Kreis von Interessenten erreichen kann“, schreibt Dr. Hermann Schumacher, Vorsitzender der Gesellschaft Creinvelt.
Hier das Feedback von Achim Wahl: „Von der heimischen Couch habe ich eine tolle und gut durchdachte Vernissage gesehen. Das öffnet sicher für die Zukunft neue Perspektiven in der Darstellung unseres Museums und unserer Arbeit.“
Und Klaus Drenk hat festgestellt: „Da hat das Team vom HdS wieder einmal mehr neue Maßstäbe und sich im Überholvorgang an die Spitze einer neuen Entwicklung gesetzt.“
Wer die Sendung noch einmal sehen möchte https://www.youtube.com/watch?v=67JzJDgy1sc



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Andreas Bischof hat im Bild festgehalten wie es während der Übertragung in der Regie aussah. Per Knopfdruck wurde hier entschieden welches Bild aus dem HdS On Air ging.

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Unsere Kuratorin Ulrike Denter (rechts) mit Birgit Sievers-Schmitz. Die Patentochter des verstorbenen Textilingenieurs Gerhard Schlichtmann hat der Ausstellung – die er schon zu Lebzeiten angedacht hat – zahlreiche Exponate zur Verfügung gestellt. Mit im Bild der Ehemann von Frau Sievers-Schmitz.

HdS-Foto: Christian van Doorn

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Pressesprecher Dieter Brenner moderierte die erste Live-Übertragung aus dem Haus der Seidenkultur.

HdS-Foto: Christian van Doorn.

Das ist eine große Premiere im Haus der Seidenkultur (HdS): Die Vernissage der nächsten Ausstellung „Purpurschnecke und Färberwaid“ wird am Sonntag 23. August ab 11 Uhr live im Internet bei YouTube übertragen.
Die Ausstellungseröffnung wird nicht einfach abgefilmt, sondern vom „Covestro-Foto-Filmclub“ und den Video-Experten der Firma vps gekonnt in Szene gesetzt. Somit können alle Freunde vom HdS das Geschehen im Museum live mit verfolgen.
Wenn Corona bedingt nur wenige Leute ins Museum kommen können, kommen wir halt zu den Besuchern“, freut sich HdS-Sprecher Dieter Brenner über die Premiere einer Live-Übertragung, die von der Sparkasse Krefeld gesponsert wird.
Musikalische Höhepunkte letztjähriger HdS-Veranstaltungen werden im Rahmenprogramm der Vernissage zu sehen und zu hören sein. Ein Genuss, den sich auch Oberbürgermeister Frank Meyer nicht entgehen lässt, der live im HdS mit dabei sein wird.
Wer ebenfalls das Direktgeschehen verfolgen möchte, der findet seine „Eintrittskarte“ im Internet unter folgenden Links

https://youtu.be/DKWEy-n_x8g

oder

https://www.youtube.com/channel/UC2hqWhf78m34FcSxWqrngIw/live

Mehr über die Inhalte unserer neuen Ausstellung – die sich mit der Entwicklung der Textilfärberei beschäftigt - hier auf dieser Plattform unter Angebote / Ausstellung.

 

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(veröffentlicht am 30.07.20)

Seidenkultur und Foto-Filmclub kündigen neues Programm an

Filmschätze aus Krefeld werden im „Wanderkino“ gezeigt, dass der Krefelder „Covestro-Foto-Filmclub“ zusammen mit dem Haus der Seidenkultur (HdS) während der Pfingstzeit im Internet eröffneten. „Unsere Premiere war ein voller Erfolg“, sagt HdS-Sprecher Dieter Brenner, der jetzt einen Programmwechsel mit sechs neuen Filmen ankündigt.

Aus der Not in Corona-Zeiten geboren, sollte das Wanderkino eigentlich ein virtueller Ersatz für den jährlichen – und stets ausverkauften - Filmabend im Museum sein. Brenner: „So ganz nach dem Motto, wenn die Besucher nicht zu uns kommen können, kommen wir halt zu den Besuchern.“ Die anhand der Klicks gemessene hohe Einschaltquote spornt die Veranstalter zum Weitermachen des Projektes an.

Und so hebt sich jetzt erneut der „Vorhang“ für weitere Filmbeiträge, die Wolfgang Volker vom Filmclub anmoderiert. Der Zuschauer darf sich auf einen heiteren Kurzfilm und Film-Szenen aus dem HdS sowie über vier Dokumentationen mit Begebenheiten aus Krefeld und dem Niederrhein freuen.

Impressionen aus dem Haus der Seidenkultur hat Gerd Dikta aus Grefrath mit der Kamera festgehalten. Er verknüpft im Film die Priestergewänder, die einst in der Paramentenweberei Hubert Gotzes (dem heutigen HdS) gewebt wurden, mit der Seidenkultur des chinesischen Miao-Volkes.

Den Bundeswettbewerb der Jagdhornbläser hat der Krefelder Heidulf Schulze 2018 am Fuße der Burg Linn gedreht. „Titelverteidigung“ hat er seinen 12minütigen Beitrag genannt. „50 Watt für einen Garten“ heißt indes der Film von Wolfgang Volker aus Viersen, der einen Sommer lang einen Wassergarten im (Kamera-)Auge behielt.

Heiter mutet sich der Kurzfilm von Lothar Lindner aus Kempen an, der seinen Kurzfilm „Das bisschen Haushalt“ betitelt hat. Es folgt die „Steinerne Geschichte“, die der Krefelder Klaus von de Gracht über den Kempener Grenzsteinweg erzählt, wo 100 historische Grenzsteine an die wechselvolle Geschichte der Region erinnern.

Das „Gold des Niederrheins“ ist eine Gemeinschaftsarbeit des Covestro Foto-Film-Clubs, der 2014 eine 18minütige Dokumentation über die Kies- und Sandgewinnung und die Renaturierung der entstandenen Wasserflächen gedreht hat.

„Wenn Sie den nachfolgenden Link im Internet anklicken, haben Sie sich für einen ganz besonderen Kinobesuch entschieden“, laden HdS und Filmclub zum Besuch der neuen Filme im „Wanderkino“ ein. Hier ist Ihre „Eintrittskarte“:
https://covestro-ffc-krefeld.de/wanderkino/



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Neue Filme aus Krefeld und dem Niederrhein werden im „Wanderkino“ gezeigt.

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Impressionen aus dem Haus der Seidenkultur, wo einst Priestergewänder für die Katholische Kirche angefertigt wurden.

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Ein Film im „Wanderkino“ erinnert an eine Ausstellung, die im HdS die Seidenkultur des chinesischen Miao-Volkes in den Focus rückte. Kuratorin war Ulrike Denter (Bild) vom HdS.

Fotos: Haus der Seidenkultur

Mit einer antibakteriellen Schutzschicht bedruckte „Masken-Garagen“ sind derzeit der Hit in unserem Museum. Die eigens für das „Parken“ von Stoffmasken produzierten Etuis waren schon nach zwei Tagen restlos ausverkauft.
„Wir haben nachgeordert und können das begehrte Produkt jetzt wieder in unserem Museums-Shop anbieten“, sagt HdS-Vorstandsmitglied Ilka Neumann. Mit einem historischen Textil-Muster geziert fällt dieses einmalige Etui ganz besonders angenehm auf, das eine clevere Alternative zum Gefrierbeutel darstellt, der oft als „Masken-Parkplatz“ herhalten musste. Die praktischen Gimmicks wurden exklusiv von der Krefelder Stünings-Medien-Group für das HdS entwickelt.
„Der Erlös von 2,50 Euro fließt in unsere Kulturarbeit ein, die wir für Krefeld leisten“, heißt es aus dem Museum an der Luisenstraße 15, wo die „Masken-Garagen“ während der Öffnungszeiten von mittwochs bis freitags in der Zeit von 15 bis 18 und sonntags von 13 bis 17 Uhr erhältlich sind.

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Im Haus der Seidenkultur gibt es wieder die beliebten „Masken-Garagen“. Foto: HdS

Martha Prell war eine der ersten Modezeichnerinnen in Krefeld. Studiert hat die kreative Frau von 1940 bis 1943 an der Höheren Fachschule für Modegrafik und Mode, dem Vorläufer der späteren Textilingenieurschule. Unterrichtet wurde sie von Elisabeth Kadow, die sich als Bauhausabsolventin in Krefeld einen Namen gemacht hat.
Heute, mit stolzen 95 Jahren, stellt Martha Prell erstmals ihre Modezeichnungen öffentlich aus. Diese einzigartige Premiere findet derzeit im Haus der Seidenkultur (HdS) statt. „Wir haben der Künstlerin eine kleine Studioausstellung im historischen Lieferantenflur unseres Museums gewidmet“, sagt Kuratorin Dr. Ulrike Denter. Ihr ist es gelungen, die bislang eher bescheiden und zurückhaltend lebende Textil-Künstlerin in den Focus der Öffentlichkeit zu rücken. Jetzt kam die weitgereiste Seniorin höchst selbst ins HdS um sich ihre Ausstellung anzusehen.
„Schon als Kind habe ich mit meinen Zeichnungen mein Umfeld begeistern können“, sagt Prell unserer Zeitung. Mit einem Beinbruch lag sie als 10jährige im Krankenhaus. „Alle Schwestern wollten in meinem Zimmer meine Zeichnungen sehen, die ich im Bett liegend angefertigt hatte“, erinnert sie sich.
Um als junges Mädchen 1940 die Laufbahn einer Musterzeichnerin einzuschlagen, da bedurfte es einiges an Überredungskunst im Elternhaus. Unterstützung kam vom Vater, der in seiner Freizeit gerne Pferde zeichnete. Elisabeth Kadow erkannte recht schnell das Talent der jungen Schülerin, die mit einer renommierten Förderin im Rücken an der „Lette-Schule“ in Berlin mit „Kusshand“ aufgenommen wurde; eine Einrichtung, die vielen jungen Künstlern als Sprungbrett in die Modeszene diente.
Und so fand sich Martha Prell einige Jahre später im Modesalon „Schloss Grafenberg“ bei Düsseldorf wieder. Hier entwarf sie Kreationen für die damalige High Society. „Für Schauspieler-Ikonen wie Elisabeth Flickenschildt und Christiane Hörbiger durfte ich Modevorlagen entwerfen“, blickt Martha Prell in eine illustre Vergangenheit zurück, die jetzt im Haus der Seidenkultur wieder ein Stück lebendig wird.
„Die kleine Zusatzausstellung betrachten wir als i-Tüpfelchen in der Angebotspalette unseres Museums, wo wir in Coronazeiten ein zusätzliches Argument für den Besuch unseres Museums an der Luisenstraße 15 liefern möchten“, sagt Kuratorin Ulrike Denter. Im HdS wird die Ausstellung bis Ende des Jahres an den Öffnungstagen von mittwochs bis freitags jeweils in der Zeit von 15 bis 18 Uhr und sonntags von 13 bis 17 Uhr zu sehen sein.

 

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Martha Prell zeigt mit 95 Jahren voller Stolz einen ihrer Entwürfe als Modezeichnerin.

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Hier der Entwurf eines für die 40ziger Jahre eher mutigen Cocktailkleides. Viele ihrer Werke hat sie – wie hier – mit ihrem Mädchennamen Martha Leyking signiert.

 

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Taillenbetonte Oberteile, bunte Glockenröcke mit floralen Mustern, so stellte sich Martha Prell 1946 die modebewusste Frau vor.

HdS-Fotos: Christian van Doorn

 
 

(veröffentlicht am 19.05.2020)


Dem Bandoneon ist der Wanderkino-Film „Zurück in Krefeld“ gewidmet. In Krefeld wurde dieses Instrument vor mehr als 150 Jahren entwickelt, dass mittlerweile die ganze Welt erobert hat. „Diese einzigartige Dokumentation war erst durch die Mitarbeit des Krefelder Kulturbüros und einem Bandoneon-Künstler möglich“, sagt Wolfgang Volker vom „Covestro Foto-Flim-Club“.

Dieser Beitrag wurde jetzt beim Bundesfilmfestival in Fuldabrück vom Bundesverband Deutscher Film-Autoren (BDFA) mit der Silbermedaille in der Rubrik der besten Dokumentationen ausgezeichnet. Damit wurde der Krefeld-Film als Beitrag für das deutsche Autoren Film-Festival (DAFF) nominiert, das im Juni stattfindet. Auch dieser Film ist noch bis Pfingsten in unserem „Wanderkino“ zu sehen unter

https://covestro-ffc-krefeld.de/wanderkino/

 

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(veröffentlicht 21.04.2020)

Das Haus der Seidenkultur (HdS) bleibt bis zum 5. Mai geschlossen. „Damit passen wir uns der aktuellen Lage an“, sagt Museumssprecher Dieter Brenner. Und: „Für die Zeit danach setzen wir ein neues Führungskonzept um, das den Besuchern einen Sicherheitsabstand von mindestens anderthalb Metern gewährleistet.“

Das neu entwickelte Konzept sieht vor, dass die Besucher vom Ein- bis zum Ausgang in einer Richtung durch das Museum an der Luisenstraße 15 geführt werden. Somit ist garantiert, dass einem in den engen Bereichen des Hauses keiner entgegenkommt.

Lediglich zwei kleine Teile des Museums, wo der Sicherheitsabstand nicht garantiert werden kann, bleiben zunächst geschlossen. So das technische Atelier. „Die dort aufgezeigten Berufe des Musterzeichners, Patroneur und Kartenschlägers werden wir jedoch an anderer Stelle erörtern“, sagt Brenner.

Die aktuelle Ausstellung „Krefeld in 3 D wie es früher einmal war“, wird bis zum 9. August verlängert. Für Rückfragen und Infos ist der Besucherdienst telefonisch unter 9345355 erreichbar. Oder eine Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

 

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Kurator Achim Wahl (rechts im Bild) freut sich über eine Verlängerung der Ausstellung „Krefeld in 3D wie es früher einmal war. Dr. Olaf Richter (links), Leiter des Krefelder Stadtarchivs, stellte dem Museum zahlreiche Unterlagen zur Verfügung. Foto: HdS

„Besser Stoffmasken als Garnichts“, verlautbaren viele Einrichtungen, die vergeblich auf Nachschub an Schutz-Utensilien warten. Vor dem Hintergrund dieser Entwicklung zeigt jetzt auch das Haus der Seidenkultur (HdS) Maske. Heißt: „Unsere Ehrenamtler, die gestern noch mit Produkten aus Samt- und Seide beschäftigt waren, beginnen jetzt damit Stoffmasken zu produzieren“, sagt Museumssprecher Dieter Brenner.
Genaugenommen handelt es sich um einen Behelf-Mund-Nasenschutz (BMNS), der zwar nicht der Norm des Robert-Koch-Instituts (RKI) entspricht, „aber dennoch als geeignete Alternative gilt“, so Brenner. Und: „Wir haben zwar in unseren eigenen Beständen einen Fundus an Baumwollstoffen, die wir für die Fertigung der Schutzmasken benötigen. Aber jeder, der zu Hause ausrangierte Bett- oder Tischwäsche besitzt und uns diese zur Verfügung stellt, kann damit unser Projekt unterstützen.“

Daher: Wer eine Baumwollspende für das HdS hat kontaktiere das Museum telefonisch unter 02151-9345355 oder sende eine Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.
Im ersten Schritt werden die Mitarbeiter vom HdS, die allesamt altersmäßig der so oft zitierten Risikogruppe angehören, mit den Masken versorgt.

Dann werden die Stoffmasken der Caritas in Krefeld zur Verfügung gestellt. „In erster Linie denken wir daran, unsere Mitarbeiter im privaten Bereich mit den Masken auszurüsten“, meinte eine Sprecherin der Caritas. Gerade dieser Gruppe, die mit alten und kranken Menschen in Berührung kommen, käme eine besondere Bedeutung zu. In einer Senioreneinrichtung könnten die Masken indes nur im äußersten Notfall eingesetzt werden.

 

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Bildtext:
Hinter der Fassade des Museums an der Luisenstraße 15 denkt man darüber nach, welche Hilfestellung die Ehrenamtler in Corona-Zeiten leisten können.

Foto: HdS