So die aktuelle Corona-Situation im Haus der Seidenkultur

Die „Seiden-Boutique“ im Haus der Seidenkultur (HdS) bleibt auch im November als Fachgeschäft für gehobene Seidenprodukte nach wie vor geöffnet. „Geschlossen wird indes ab Montag, 2.Nov. das Weber-Museum mit all seinen klassischen Ausstellungsbereichen“, kündigt Sprecher Dieter Brenner die Umsetzung der verordneten Corona-Pause an.

Ausgenommen von der Schließung bleibt indes die Boutique, die im Gebäude an der Luisenstraße 15, als völlig autarker Verkaufs-Shop agiert, wo die Corona-Rahmenbedingungen strengstens eingehalten werden. „Desinfektionsmöglichkeiten, Maskenpflicht, Abstandsregelungen, ein getrennter Ein- und Ausgang“, all dies können wir gewährleisten sagt Brenner.

Ferner unterstreicht der Sprecher, wie wichtig die Einnahmen in der Vorweihnachtszeit wären, weil die Verkaufserlöse dem HdS für die Kulturarbeit in der Samt- und Seidenstadt zur Verfügung gestellt werden.

Auch andere Einrichtungen würden vom Weihnachts-Shopping partizipieren. So der Krefelder Zoo. Während die alten Fundamente des abgebrannten Affenhauses im Krefelder Zoo in diesen Tagen beseitigt würden, stütze das HdS bereits mit einer aufwendigen Spendenaktion die Fundamente einer neuen Affenanlage.

Bekanntlich hat das HdS unmittelbar nach der Brandkatastrophe ein Seiden-Twilltuch produziert. Es zeigt Tiermotive, die aus dem Fundus der Zoo-Fotografin Hella Hallmann stammen, die das Leben in der Anlage mit der Kamera festgehalten hat. Zum Sensationspreis von 28 € ist dieses einmalige Exponat in der Seiden-Boutique zu erwerben. Zehn Euro fließen direkt in die Spendenbüchse des Zoos.

Zur Angebotspalette gehören ferner Seidentücher und Krawatten mit den historischen Mustern, die einst in der Paramentenweberei Hubert Gotzes in kirchliche Prunk-Gewänder verwebt wurden.

Die Seiden-Boutique im Haus der Seidenkultur ist mittwochs bis freitags in der Zeit von 15 bis 18 und sonntags von 13 bis 17 Uhr geöffnet. Mehr Infos gibt es telefonisch während der Öffnungszeiten unter 02151-936960. Anfragen per Mail auch an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Natürlich können Sie auch jederzeit ibn unserem Online-Shop stöbern.

Auch das begehrte Affentuch ist beim vorweihnachtlichen Shopping in der Seiden-Boutique an der Luisenstraße 15 erhältlich.
Foto: HdS

(veröffentlicht am 05.10.20)

„Luisas Geschichte berührte auch Krefeld“ titelte die Rheinische Post einen Artikel über das Schicksal einer jungen Frau, die wegen Corona in Sevilla um ihr Leben kämpfte. Und weiter erfährt der Leser: „Das Haus der Seidenkultur macht dazu eine Aktion“.

Welche Verbindung es zwischen Luisa und unserem Museum gibt, dies erläutert Ilka Neumann vom HdS-Vorstand. Bei Luisa Marie Meißner handelt es sich um eine 22jährige Düsseldorferin, die eine Modedesign-Ausbildung gemacht hat. Für ihre Abschlusskollektion „Quipuia – La Fantasia anudada (was so viel wie verknotete Fantasie heißt) wählte sie Stoffe aus dem Haus der Seidenkultur.

Luisas Kollektion schreibt ihre eigene Geschichte. Die Seide mit dem Kreismuster wurde eigens für die Kollektion gewebt. In die golden strahlende Seide wurde symbolisch die Sonne eingewebt, die schon bei den Inkas und auch heute noch als wichtiges Zeichen für Ganzheit und Gleichheit steht.

Neumann schildert Luisa als innovativ und lebensfroh. Umso geschockter sei sie gewesen, als sie erfuhr, dass die Designerin im März 2020 während ihres Praktikums in Spanien an Corona erkrankte. Sie kam ins Krankenhaus auf die Intensivstation und wurde dort direkt in ein künstliches Koma versetzt. „Das sie noch lebt, grenzt an ein Wunder“, sagt Neumann.

Noch heute lebt Luisa im Schatten ihrer Krankheit. Sie braucht noch einen Rollstuhl oder läuft kurze Strecken am Rollator. Neumann: „Sie braucht weitere Therapien und Zeit. Zeit um ihre Lunge zu regenerieren, dass Laufen zu erlernen, ihre Nerven und seelischen Schäden auszukurieren“.

Vor diesem Hintergrund hat sich das HdS entschieden, eine Spendenaktion für Luisa zu unterstützen. Bereits beim „Herbstzauber“ auf der Krefelder Galopprennbahn haben wir auf das Schicksal der Düsseldorferin aufmerksam gemacht. Wer Luisas langen Weg zurück ins Leben unterstützen möchte, der informiere sich bitte über das „Spendenkonto Licht für Lu“ im Internet unter

http://www.leetchi.com/de/c/rEGVNK7w


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Luisa Marie Meißner hat in ihrer Kollektion mit Krefelder Stoffen eine Verbindung zur Knotenschrift der Inkas (Quipu) geschaffen. Foto: Luisa Meissner.

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Der „Herbstzauber“ – ein Event am Fuße der Galopprennbahn – war für uns eine geeignete Plattform, um auf das Schicksal der jungen Designerin aufmerksam zu machen. HdS-Foto: Marlies Schumacher

 
(veröffentlicht am 28.08.20)

Die erste Live-Übertragung aus unserem Museum war ein voller Erfolg. „Das müssen Sie unbedingt künftig wiederholen“, meinte Oberbürgermeister Frank Meyer (Krefeld) an unseren Vorsitzenden, Hansgeorg Hauser, gerichtet.
„Ich möchte Ihnen allen für die gelungene Premiere der Live-Übertragung der Ausstellung ‚Purpurschnecke und Färberwaid‘ aus Ihrem Museum gratulieren. Vielleicht war dies der Beginn einer neuen Ära, an dem das Haus der Seidenkultur (HdS) einen viel größeren Kreis von Interessenten erreichen kann“, schreibt Dr. Hermann Schumacher, Vorsitzender der Gesellschaft Creinvelt.
Hier das Feedback von Achim Wahl: „Von der heimischen Couch habe ich eine tolle und gut durchdachte Vernissage gesehen. Das öffnet sicher für die Zukunft neue Perspektiven in der Darstellung unseres Museums und unserer Arbeit.“
Und Klaus Drenk hat festgestellt: „Da hat das Team vom HdS wieder einmal mehr neue Maßstäbe und sich im Überholvorgang an die Spitze einer neuen Entwicklung gesetzt.“
Wer die Sendung noch einmal sehen möchte https://www.youtube.com/watch?v=67JzJDgy1sc



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Andreas Bischof hat im Bild festgehalten wie es während der Übertragung in der Regie aussah. Per Knopfdruck wurde hier entschieden welches Bild aus dem HdS On Air ging.

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Unsere Kuratorin Ulrike Denter (rechts) mit Birgit Sievers-Schmitz. Die Patentochter des verstorbenen Textilingenieurs Gerhard Schlichtmann hat der Ausstellung – die er schon zu Lebzeiten angedacht hat – zahlreiche Exponate zur Verfügung gestellt. Mit im Bild der Ehemann von Frau Sievers-Schmitz.

HdS-Foto: Christian van Doorn

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Pressesprecher Dieter Brenner moderierte die erste Live-Übertragung aus dem Haus der Seidenkultur.

HdS-Foto: Christian van Doorn.

Das ist eine große Premiere im Haus der Seidenkultur (HdS): Die Vernissage der nächsten Ausstellung „Purpurschnecke und Färberwaid“ wird am Sonntag 23. August ab 11 Uhr live im Internet bei YouTube übertragen.
Die Ausstellungseröffnung wird nicht einfach abgefilmt, sondern vom „Covestro-Foto-Filmclub“ und den Video-Experten der Firma vps gekonnt in Szene gesetzt. Somit können alle Freunde vom HdS das Geschehen im Museum live mit verfolgen.
Wenn Corona bedingt nur wenige Leute ins Museum kommen können, kommen wir halt zu den Besuchern“, freut sich HdS-Sprecher Dieter Brenner über die Premiere einer Live-Übertragung, die von der Sparkasse Krefeld gesponsert wird.
Musikalische Höhepunkte letztjähriger HdS-Veranstaltungen werden im Rahmenprogramm der Vernissage zu sehen und zu hören sein. Ein Genuss, den sich auch Oberbürgermeister Frank Meyer nicht entgehen lässt, der live im HdS mit dabei sein wird.
Wer ebenfalls das Direktgeschehen verfolgen möchte, der findet seine „Eintrittskarte“ im Internet unter folgenden Links

https://youtu.be/DKWEy-n_x8g

oder

https://www.youtube.com/channel/UC2hqWhf78m34FcSxWqrngIw/live

Mehr über die Inhalte unserer neuen Ausstellung – die sich mit der Entwicklung der Textilfärberei beschäftigt - hier auf dieser Plattform unter Angebote / Ausstellung.

 

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(veröffentlicht am 30.07.20)

Seidenkultur und Foto-Filmclub kündigen neues Programm an

Filmschätze aus Krefeld werden im „Wanderkino“ gezeigt, dass der Krefelder „Covestro-Foto-Filmclub“ zusammen mit dem Haus der Seidenkultur (HdS) während der Pfingstzeit im Internet eröffneten. „Unsere Premiere war ein voller Erfolg“, sagt HdS-Sprecher Dieter Brenner, der jetzt einen Programmwechsel mit sechs neuen Filmen ankündigt.

Aus der Not in Corona-Zeiten geboren, sollte das Wanderkino eigentlich ein virtueller Ersatz für den jährlichen – und stets ausverkauften - Filmabend im Museum sein. Brenner: „So ganz nach dem Motto, wenn die Besucher nicht zu uns kommen können, kommen wir halt zu den Besuchern.“ Die anhand der Klicks gemessene hohe Einschaltquote spornt die Veranstalter zum Weitermachen des Projektes an.

Und so hebt sich jetzt erneut der „Vorhang“ für weitere Filmbeiträge, die Wolfgang Volker vom Filmclub anmoderiert. Der Zuschauer darf sich auf einen heiteren Kurzfilm und Film-Szenen aus dem HdS sowie über vier Dokumentationen mit Begebenheiten aus Krefeld und dem Niederrhein freuen.

Impressionen aus dem Haus der Seidenkultur hat Gerd Dikta aus Grefrath mit der Kamera festgehalten. Er verknüpft im Film die Priestergewänder, die einst in der Paramentenweberei Hubert Gotzes (dem heutigen HdS) gewebt wurden, mit der Seidenkultur des chinesischen Miao-Volkes.

Den Bundeswettbewerb der Jagdhornbläser hat der Krefelder Heidulf Schulze 2018 am Fuße der Burg Linn gedreht. „Titelverteidigung“ hat er seinen 12minütigen Beitrag genannt. „50 Watt für einen Garten“ heißt indes der Film von Wolfgang Volker aus Viersen, der einen Sommer lang einen Wassergarten im (Kamera-)Auge behielt.

Heiter mutet sich der Kurzfilm von Lothar Lindner aus Kempen an, der seinen Kurzfilm „Das bisschen Haushalt“ betitelt hat. Es folgt die „Steinerne Geschichte“, die der Krefelder Klaus von de Gracht über den Kempener Grenzsteinweg erzählt, wo 100 historische Grenzsteine an die wechselvolle Geschichte der Region erinnern.

Das „Gold des Niederrheins“ ist eine Gemeinschaftsarbeit des Covestro Foto-Film-Clubs, der 2014 eine 18minütige Dokumentation über die Kies- und Sandgewinnung und die Renaturierung der entstandenen Wasserflächen gedreht hat.

„Wenn Sie den nachfolgenden Link im Internet anklicken, haben Sie sich für einen ganz besonderen Kinobesuch entschieden“, laden HdS und Filmclub zum Besuch der neuen Filme im „Wanderkino“ ein. Hier ist Ihre „Eintrittskarte“:
https://covestro-ffc-krefeld.de/wanderkino/



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Neue Filme aus Krefeld und dem Niederrhein werden im „Wanderkino“ gezeigt.

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Impressionen aus dem Haus der Seidenkultur, wo einst Priestergewänder für die Katholische Kirche angefertigt wurden.

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Ein Film im „Wanderkino“ erinnert an eine Ausstellung, die im HdS die Seidenkultur des chinesischen Miao-Volkes in den Focus rückte. Kuratorin war Ulrike Denter (Bild) vom HdS.

Fotos: Haus der Seidenkultur

Mit einer antibakteriellen Schutzschicht bedruckte „Masken-Garagen“ sind derzeit der Hit in unserem Museum. Die eigens für das „Parken“ von Stoffmasken produzierten Etuis waren schon nach zwei Tagen restlos ausverkauft.
„Wir haben nachgeordert und können das begehrte Produkt jetzt wieder in unserem Museums-Shop anbieten“, sagt HdS-Vorstandsmitglied Ilka Neumann. Mit einem historischen Textil-Muster geziert fällt dieses einmalige Etui ganz besonders angenehm auf, das eine clevere Alternative zum Gefrierbeutel darstellt, der oft als „Masken-Parkplatz“ herhalten musste. Die praktischen Gimmicks wurden exklusiv von der Krefelder Stünings-Medien-Group für das HdS entwickelt.
„Der Erlös von 2,50 Euro fließt in unsere Kulturarbeit ein, die wir für Krefeld leisten“, heißt es aus dem Museum an der Luisenstraße 15, wo die „Masken-Garagen“ während der Öffnungszeiten von mittwochs bis freitags in der Zeit von 15 bis 18 und sonntags von 13 bis 17 Uhr erhältlich sind.

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Im Haus der Seidenkultur gibt es wieder die beliebten „Masken-Garagen“. Foto: HdS

Martha Prell war eine der ersten Modezeichnerinnen in Krefeld. Studiert hat die kreative Frau von 1940 bis 1943 an der Höheren Fachschule für Modegrafik und Mode, dem Vorläufer der späteren Textilingenieurschule. Unterrichtet wurde sie von Elisabeth Kadow, die sich als Bauhausabsolventin in Krefeld einen Namen gemacht hat.
Heute, mit stolzen 95 Jahren, stellt Martha Prell erstmals ihre Modezeichnungen öffentlich aus. Diese einzigartige Premiere findet derzeit im Haus der Seidenkultur (HdS) statt. „Wir haben der Künstlerin eine kleine Studioausstellung im historischen Lieferantenflur unseres Museums gewidmet“, sagt Kuratorin Dr. Ulrike Denter. Ihr ist es gelungen, die bislang eher bescheiden und zurückhaltend lebende Textil-Künstlerin in den Focus der Öffentlichkeit zu rücken. Jetzt kam die weitgereiste Seniorin höchst selbst ins HdS um sich ihre Ausstellung anzusehen.
„Schon als Kind habe ich mit meinen Zeichnungen mein Umfeld begeistern können“, sagt Prell unserer Zeitung. Mit einem Beinbruch lag sie als 10jährige im Krankenhaus. „Alle Schwestern wollten in meinem Zimmer meine Zeichnungen sehen, die ich im Bett liegend angefertigt hatte“, erinnert sie sich.
Um als junges Mädchen 1940 die Laufbahn einer Musterzeichnerin einzuschlagen, da bedurfte es einiges an Überredungskunst im Elternhaus. Unterstützung kam vom Vater, der in seiner Freizeit gerne Pferde zeichnete. Elisabeth Kadow erkannte recht schnell das Talent der jungen Schülerin, die mit einer renommierten Förderin im Rücken an der „Lette-Schule“ in Berlin mit „Kusshand“ aufgenommen wurde; eine Einrichtung, die vielen jungen Künstlern als Sprungbrett in die Modeszene diente.
Und so fand sich Martha Prell einige Jahre später im Modesalon „Schloss Grafenberg“ bei Düsseldorf wieder. Hier entwarf sie Kreationen für die damalige High Society. „Für Schauspieler-Ikonen wie Elisabeth Flickenschildt und Christiane Hörbiger durfte ich Modevorlagen entwerfen“, blickt Martha Prell in eine illustre Vergangenheit zurück, die jetzt im Haus der Seidenkultur wieder ein Stück lebendig wird.
„Die kleine Zusatzausstellung betrachten wir als i-Tüpfelchen in der Angebotspalette unseres Museums, wo wir in Coronazeiten ein zusätzliches Argument für den Besuch unseres Museums an der Luisenstraße 15 liefern möchten“, sagt Kuratorin Ulrike Denter. Im HdS wird die Ausstellung bis Ende des Jahres an den Öffnungstagen von mittwochs bis freitags jeweils in der Zeit von 15 bis 18 Uhr und sonntags von 13 bis 17 Uhr zu sehen sein.

 

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Martha Prell zeigt mit 95 Jahren voller Stolz einen ihrer Entwürfe als Modezeichnerin.

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Hier der Entwurf eines für die 40ziger Jahre eher mutigen Cocktailkleides. Viele ihrer Werke hat sie – wie hier – mit ihrem Mädchennamen Martha Leyking signiert.

 

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Taillenbetonte Oberteile, bunte Glockenröcke mit floralen Mustern, so stellte sich Martha Prell 1946 die modebewusste Frau vor.

HdS-Fotos: Christian van Doorn

 
 

(veröffentlicht am 19.05.2020)


Dem Bandoneon ist der Wanderkino-Film „Zurück in Krefeld“ gewidmet. In Krefeld wurde dieses Instrument vor mehr als 150 Jahren entwickelt, dass mittlerweile die ganze Welt erobert hat. „Diese einzigartige Dokumentation war erst durch die Mitarbeit des Krefelder Kulturbüros und einem Bandoneon-Künstler möglich“, sagt Wolfgang Volker vom „Covestro Foto-Flim-Club“.

Dieser Beitrag wurde jetzt beim Bundesfilmfestival in Fuldabrück vom Bundesverband Deutscher Film-Autoren (BDFA) mit der Silbermedaille in der Rubrik der besten Dokumentationen ausgezeichnet. Damit wurde der Krefeld-Film als Beitrag für das deutsche Autoren Film-Festival (DAFF) nominiert, das im Juni stattfindet. Auch dieser Film ist noch bis Pfingsten in unserem „Wanderkino“ zu sehen unter

https://covestro-ffc-krefeld.de/wanderkino/

 

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(veröffentlicht 21.04.2020)

Das Haus der Seidenkultur (HdS) bleibt bis zum 5. Mai geschlossen. „Damit passen wir uns der aktuellen Lage an“, sagt Museumssprecher Dieter Brenner. Und: „Für die Zeit danach setzen wir ein neues Führungskonzept um, das den Besuchern einen Sicherheitsabstand von mindestens anderthalb Metern gewährleistet.“

Das neu entwickelte Konzept sieht vor, dass die Besucher vom Ein- bis zum Ausgang in einer Richtung durch das Museum an der Luisenstraße 15 geführt werden. Somit ist garantiert, dass einem in den engen Bereichen des Hauses keiner entgegenkommt.

Lediglich zwei kleine Teile des Museums, wo der Sicherheitsabstand nicht garantiert werden kann, bleiben zunächst geschlossen. So das technische Atelier. „Die dort aufgezeigten Berufe des Musterzeichners, Patroneur und Kartenschlägers werden wir jedoch an anderer Stelle erörtern“, sagt Brenner.

Die aktuelle Ausstellung „Krefeld in 3 D wie es früher einmal war“, wird bis zum 9. August verlängert. Für Rückfragen und Infos ist der Besucherdienst telefonisch unter 9345355 erreichbar. Oder eine Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

 

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Kurator Achim Wahl (rechts im Bild) freut sich über eine Verlängerung der Ausstellung „Krefeld in 3D wie es früher einmal war. Dr. Olaf Richter (links), Leiter des Krefelder Stadtarchivs, stellte dem Museum zahlreiche Unterlagen zur Verfügung. Foto: HdS

„Besser Stoffmasken als Garnichts“, verlautbaren viele Einrichtungen, die vergeblich auf Nachschub an Schutz-Utensilien warten. Vor dem Hintergrund dieser Entwicklung zeigt jetzt auch das Haus der Seidenkultur (HdS) Maske. Heißt: „Unsere Ehrenamtler, die gestern noch mit Produkten aus Samt- und Seide beschäftigt waren, beginnen jetzt damit Stoffmasken zu produzieren“, sagt Museumssprecher Dieter Brenner.
Genaugenommen handelt es sich um einen Behelf-Mund-Nasenschutz (BMNS), der zwar nicht der Norm des Robert-Koch-Instituts (RKI) entspricht, „aber dennoch als geeignete Alternative gilt“, so Brenner. Und: „Wir haben zwar in unseren eigenen Beständen einen Fundus an Baumwollstoffen, die wir für die Fertigung der Schutzmasken benötigen. Aber jeder, der zu Hause ausrangierte Bett- oder Tischwäsche besitzt und uns diese zur Verfügung stellt, kann damit unser Projekt unterstützen.“

Daher: Wer eine Baumwollspende für das HdS hat kontaktiere das Museum telefonisch unter 02151-9345355 oder sende eine Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.
Im ersten Schritt werden die Mitarbeiter vom HdS, die allesamt altersmäßig der so oft zitierten Risikogruppe angehören, mit den Masken versorgt.

Dann werden die Stoffmasken der Caritas in Krefeld zur Verfügung gestellt. „In erster Linie denken wir daran, unsere Mitarbeiter im privaten Bereich mit den Masken auszurüsten“, meinte eine Sprecherin der Caritas. Gerade dieser Gruppe, die mit alten und kranken Menschen in Berührung kommen, käme eine besondere Bedeutung zu. In einer Senioreneinrichtung könnten die Masken indes nur im äußersten Notfall eingesetzt werden.

 

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Bildtext:
Hinter der Fassade des Museums an der Luisenstraße 15 denkt man darüber nach, welche Hilfestellung die Ehrenamtler in Corona-Zeiten leisten können.

Foto: HdS

„Alte Schaufenster-Deko ein Fall für den Sperrmüll, so hat man bei der Stadt Krefeld gedacht. Jetzt ist die einzigartige Deko erst einmal im Museum“, so moderiert Jens Krepla einen Fernsehbeitrag für die „Lokalzeit“ an.
Autor Helge Drafz war mit einem Kamerateam im Haus der Seidenkultur (HdS), wo der Beitrag über die Ausstellung „Krefeld in 3 D wie es früher einmal war“ für den WDR gedreht wurde. Die Besucher bekommen „eine Mischung aus Puppenstube und Bühnenbild zu sehen“, weckt der Fernsehmann Interesse für die Ausstellung, die noch bis zum 26. April im Museum an der Luisenstraße zu sehen ist.
Vor laufender Kamera spricht Museumschef Hansgeorg Hauser darüber, wie die 14 Diorahmen mit eindrucksvollen Szenen aus Alt-Krefeld dem Schredder gerade noch entkommen konnten. Und: „Wir sind auf der Suche nach einem neuen Besitzer.“ Grund: Die Exponate sind in die Jahre gekommen und bedürfen der dringenden Restaurierung.
Fürs Fernsehen entstaubt Kurator Achim Wahl die Akteure aus der „Puppenstube“ und sagt ins WDR-Mikro, wie faszinierend es ist „sich mit den spannenden Geschichten der einzelnen Bilder zu beschäftigen.“
In der WDR Mediathek kann der Beitrag - der mit „Historische Bilder zeigen Krefelder Stadtgeschichte“ getitelt ist - abgerufen werden. Dazu folgenden Link anklicken:
Historische Bilder zeigen Krefelder Stadtgeschichte

 

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WDR-Autor Helge Drafz (links) interviewt vor laufender Fernsehkamera Museumschef Hansgeorg Hauser.
HdS-Foto: Brenner

Übersetzer besuchten das Museum in Krefeld

Was macht ein niederländischer Lehrer aus Deventer am Zentral-PC im Haus der Seidenkultur (HdS)? Antwort: Der niederländische Pädagoge heißt Harold Pieters (54) und er übersetzt die Texte der HdS-Internetplattform (www.seidenkultur.de) von der deutschen in die niederländische Sprache. „Somit können wir unsere Nachbarn aus dem Raum Venlo, Den Haag und Amsterdam noch optimaler für unsere Einrichtung interessieren“, begründet Museumschef Hansgeorg Hauser den neuen Service.
Das Übersetzungsprojekt hat HdS-Museumsmitarbeiter Jürgen Reck in die Wege geleitet. „Beim letztjährigen Ausflug unserer Ehrenamtler wurde unsere Gruppe im Xantener Dom vom Belgier Antony Vanslembrovck (74) geführt. Der Mann hat uns mit seiner Mischung aus Information und Humor so fasziniert, dass ich ihn gefragt habe, ob er für uns nicht die deutschen Texte ins niederländische übersetzten kann“, sagt Reck.
Da der flämisch sprechende Belgier die Unterschiede zur niederländischen Sprache kannte, ließ er seinen Freund aus Deventer die Texte zur Korrektur lesen. Schluss letztendlich lief alles darauf hinaus, dass Pieters das Projekt komplett übernahm.
Jetzt kam es zu einem Treffen aller Beteiligten im Museum an der Luisenstraße in Krefeld. „Nachdem wir die tolle Einrichtung gesehen haben, sind wir besonders stolz unseren Beitrag für dieses große Kleinod leisten zu dürfen“, meinten die beiden Herren aus Benelux, denen zum Dank für ihr Ehrenamt im HdS eine original Niederrheinische Kaffeetafel serviert wurde.
Dazu gab es für die neuen niederländischen Freunde jeweils eine Krawatte mit den nostalgischen Motiven, die einst in der Paramentenweberei Hubert Gotzes verwebt wurden. Übrigens: Krawatte heißt auf Niederländisch „stropdas“, auch das wird künftig im Internet vom HdS kommuniziert.

 

 

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Das niederländische Übersetzungsteam am Zentralcomputer im Haus der Seidenkultur (HdS). Unser Bild zeigt (von links) Museumschef Hansgeorg Hauser, Antony Vanslembrovck, Harold Pieters und Jürgen Reck, der vom HdS die Kontakte zu den Nachbarländern knüpfte.
HdS-Foto: Brenner

Erst-Kollektion vom Haus der Seidenkultur war im Nu vergriffen

Der Ansturm auf das Seidentuch, dass das Haus der Seidenkultur (HdS) für den Krefelder Zoo als Beitrag für den Neubau eines Affenhauses anfertigen ließ, war gewaltig. „Kurz nach den ersten Publikationen war das mit 500 Stück limitierte Satintuch ausverkauft“, sagt Museumschef Hansgeorg Hauser.

Über die sozialen Netzwerke waren auch Zoofreunde aus dem Ausland über das einzigartige Exponat informiert. So gingen im Online Shop des Museums Bestellungen aus vielen Ländern der Welt ein. „Selbst aus China wurde geordert“, freut sich Hauser über die „überwältigende Resonanz“, die die HdS-Initiative fand.

„Vor diesem Hintergrund haben wir uns entschieden ein Affenhaustuch II aufzulegen“, kündigt Hauser die Produktion eines Seiden-Twilltuches mit weiteren Tier-Motiven aus dem niedergebrannten Menschaffenhaus an. Die Fotos stammen erneut aus dem Fundus der Krefelder (Zoo-)Fotografin Hella Hallmann. Für die grafische Umsetzung konnte das HdS wiederum die Designerin Annika Balter von der Werbeagentur „Mediacolor“ gewinnen.
„Das aktuelle Seidentuch wirkt noch Farbiger und Frischer“, blickt Hauser auf die neue Kollektion, die auf eintausend Stück begrenzt wurde. Vom Verkaufspreis (28 €) fließen jeweils zehn Euro in den Fundus, den der Krefelder Zoo zum Wiederaufbau eines Affengeheges aufgelegt hat.

„Um das ganze Verfahren für unsere Verkaufsstellen abrechnungstechnisch einfach zu gestalten, zahlt der Kunde 18 €; zehn Euro kommen dazu als Direktspende in eine eigens dafür aufgestellte Spendenbüchse (unser Foto).

 

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Folgende (Verkaufs-)Partner hat das HdS für die Spendenaktion gefunden: Buchhandlung Mennenöh, Rheinstraße 70; Becker-Wittig Immobilien, Ostwall 111; Hafels Raumausstattung, Kölner Str. 532 (Fischeln); Copy Wolf, Oberstr. 34 (Uerdingen); die brille, Krefelder Str. 32 (Hüls); Haus der Seidenkultur, Luisenstr. 15.
Ferner kann das Seidentuch – es hat die Ausmaße von ca. 70 x 70 cm – im Online.Shop bestellt werden. Der Link dazu: https://seidenkultur.de/shop/online-shop

  

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Damit noch mehr Spendengelder für ein neues Affenhausgehege im Krefelder Zoo zusammenkommen, hat das Haus der Seidenkultur ein Seiden-Twilltuch „Affenhaus II“ auflegen lassen.
Foto: HdS

 

 

Die Welle der Hilfsbereitschaft für den Krefelder Zoo ebbt nicht ab. So hat das Haus der Seidenkultur (HdS) in der Rekordzeit von knapp einer Woche ein Seiden-Satintuch mit einem Motiv aus dem Affenhaus produzieren lassen, das ab sofort zum Preis von 28 Euro käuflich zu erwerben ist. „Pro Tuch – es hat die Größe von 70 x 70 cm – fließen zehn Euro in den Wiederaufbau einer neuen Bleibe für die Affen“ sagt Museumschef Hansgeorg Hauser. Und: „Um die Wertigkeit der einzigartigen Kollektion zu steigern haben wir die Auflage auf 500 Stück limitiert.“

Die Bildmotive stammen von der Krefelder Fotografin Hella Hallmann. In die Umsetzung der Sonderedition war die Werbeagentur „Mediacolor“ mit eingebunden. „Dank der superschnellen Umsetzung aller Beteiligten konnten wir recht schnell dieses Unterstützungsprojekt für den Zoo auf Schiene setzen“, bedankt sich Hauser für das Engagement eines „tollen Teams“.

Das Seiden-Satintuch ist während der Öffnungszeiten im Museumsshop an der Luisenstraße 15 erhältlich. Und zwar Mi – Fr. von 15 bis 18 und sonntags von 13 bis 17 Uhr. Rund um die Uhr wird das Zootuch im neu eingerichteten Online-Shop vom HdS angeboten. Hauser: „Mit einem Klick auf folgenden Link leisten Sie einen Beitrag für den Wiederaufbau des Affenhauses im Krefelder Zoo.“ https://seidenkultur.de/shop/online-shop/category/view/10

 

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Seidene Entdeckungsreisen durch die Stadt jetzt auch für Einzelpersonen

Mit zahlreichen Neuerungen und einer Erweiterung des touristischen Krefeld-Angebotes startet das Haus der Seidenkultur (HdS) in das neue Jahr. „Ab sofort bieten wir regelmäßig Stadtspaziergänge oder Stadtrundfahrten auf seidenen Pfaden auch für Einzelpersonen an“, sagt Museumssprecher Dieter Brenner. Und: „Damit kommen wir dem Wunsch vieler Interessenten nach, die diese Angebote – bislang gab es sie nur für gebuchte Gruppen - nutzen möchten.“
Der erste Termin für eine zweistündige „Stadtrundfahrt auf seidenen Pfaden“ ist Freitag, der 13. März. Der erste seidene Stadtspaziergang findet am Freitag, 20. März statt. Enthalten ist ein Besuch der Pfarrkirche St. Dionysius, wo eine kleine Führung und ein Orgelspiel stattfinden.

Treffpunkt beider Touren ist jeweils um 12 Uhr das HdS an der Luisenstraße 15. Die Teilnahme an der Stadtrundfahrt kostet 15, die Teilnahme am Spaziergang 8 € pro Person. Weitere Infos und Buchungsmöglichkeiten gibt es telefonisch unter 02151- 9345355 oder per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
„Bei unseren Angeboten verknüpfen wir Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Textilstadt“, verrät Brenner das Konzept „der Entdeckungsreisen durch die Samt und Seidenstadt“. Das gelte vor allem für den neuen Stadtspaziergang, der in Anlehnung an die aktuelle Ausstellung „Crefeld in 3 D wie es früher einmal war“, angeboten wird.
14 Diorahmen (wir berichteten) zeigen derzeit im Museum, wie Krefeld in der so oft beschriebenen guten alten Zeit einmal ausgesehen hat. „An Originalschauplätzen schauen wir uns nunmehr an, was daraus geworden ist“, sagt Brenner, der für das HdS auch als Stadtführer unterwegs ist.

Neue Möglichkeiten finden sich auch auf der HdS-Internetplattform, wo der Museumsshop rund um die Uhr unter https://seidenkultur.de/shop/online-shop erreichbar ist.
Neues gibt es auch aus dem Bereich der Museumspädagoginnen zu berichten, die in Kürze ihr Konzept 2020 vorlegen, das für Kinder und Jugendliche eine Vielzahl von interessanten Angeboten beinhaltet. Mehrfach wurde in diesen Tagen die Frage an die Museumsleitung gestellt, ob denn auch im HdS – wie jüngst in den städtischen Museen eingeführt – der Eintritt für Kinder frei ist. „Das war bei uns schon immer so“, stellt Museumschef Hansgeorg Hauser – quasi als einer der Vorreiter des Museums-Nulltarifs für Kinder – fest.

Ferner kündigt Hauser den Vorstandsbeschluss an, dass künftig die Teilnahme an der Jahreshauptversammlung des Fördervereins für alle Personen – also auch für Nichtmitglieder – zugänglich ist. Hauser: „Dadurch machen wir unser Tun transparenter umso künftig noch mehr Menschen für unsere ehrenamtliche Kultur-Arbeit für Krefeld begeistern zu können.“

 

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Hier unser Rathaus – das einstige Stadtschloss der von der Leyens – wie es früher einmal war. Beim Vorbau handelte es sich einst um eine hölzerne Konstruktion. HdS-Foto: Brenner

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Und so sieht das Rathaus der Stadt Krefeld in der Gegenwart aus. HdS-Foto: Wahl